17.08.2012, 13:46 Uhr

SUTTNER: "MAN SPÜRT, DASS ES LANGSAM GREIFT"

Suttner: "Man spürt, dass es langsam greift"

Die neue Länderspiel-Saison begann für Österreich mit einem glatten 2:0-Sieg über die Türkei. Einer, der am Mittwochabend seinen Beitrag zum rot-weiß-roten Triumph geleistet hatte, war Markus Suttner. Der 25-Jährige stand neben Heinz Lindner, der auf der Bank Platz nahm, als einer von zwei Veilchen im ÖFB-Kader und lieferte über 90 Minuten eine souveräne Partie auf der linken Abwehrseite ab.

 

"Ich habe meine Chance und bekommen und glaube, dass es ganz gut funktioniert hat", resümiert Suttner, dessen weiße Team-Weste somit fleckenfrei bleibt. Vier Länderspiele hat er bisweilen in den Beinen, dabei stehen drei Siege einem Remis und keiner Niederlage gegenüber. "Das könnte ein gutes Omen für die WM-Qualifikation sein", glaubt "Sutti" - und fügt an: "Hoffentlich sieht das auch der Teamchef so."

 

Wobei das Länderspiel bereits unmittelbar nach der Begegnung abgehakt, der Fokus neuausgerichtet wurde. "Ried ist punktegleich mit uns, dementsprechend wartet am Sonntag das nächste Schlüsselspiel", weiß der Hollabrunner, der am Donnerstag ein Regenerations-Programm absolvierte und am Freitagnachmittag zurück im Mannschaftstraining ist.

 

Der Tabellennachbar aus Oberösterreich gewann ebenfalls drei seiner vier Spiele, bezog seine einzige Niederlage bei Aufsteiger WAC. "Wollen wir unsere Chance auf die Tabellenführung wahren, müssen wir gewinnen." Einen Vorteil sieht Suttner in der Tatsache, dass die in der Europa-League-Qualfikation mittlerweile ausgeschiedene SV Ried zuletzt nicht mehr mit einer "Fünferkette" verteidigte. "Das könnte uns entgegenkommen."

 

Wobei das Hauptaugenmerkt ohnehin beim eigenen Spiel liege. Seit Peter Stögers Bestellung zum Cheftrainer agieren die Veilchen in einer modernen 4-3-3-Formation. Logisch, dass trotz der ordentlichen Bilanz von neun Punkten aus vier Spielen noch nicht alles einwandfrei funktionieren kann.

 

"Beim Sieg gegen WAC sind unsere Reihen phasenweise zu weit auseinander gestanden, gegen die Admira haben wir ordentlich gespielt, uns in der Schlussphase aber über die Zeit gerettet", diktiert der Linksverteidiger - und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: "Aber es kann auch nicht immer so flüssig funktionieren wie im Derby."

 

Die positive Stimmung in den Katakomben der Generali-Arena sei auch auf die Spielweise unter Stöger zurückzuführen. "Wir spielen wieder jenes Spiel, das wir am besten beherrschen: Viel Ballbesitz, viele Torchancen, und oft werden sie über die Flügel kreiert. Man spürt, dass es langsam greift." Der Beleg dafür soll am Sonntag (16.00 Uhr) mit dem vierten Sieg im vierten Auswärtsspiel der laufenden Saison (inklusive Cup) erbracht werden.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Rapid Wien 13 27
2. FC Red Bull Salzburg 12 25
3. SK Puntigamer Sturm Graz 13 25
4. LASK 12 24
5. WSG Swarovski Tirol 12 17
6. RZ Pellets WAC 12 17
7. spusu SKN St. Pölten 12 15
8. TSV Prolactal Hartberg 12 14
9. SV Guntamatic Ried 12 13
10. FK Austria Wien 12 11
11. CASHPOINT SCR Altach 12 8
12. FC Flyeralarm Admira 12 7
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