02.05.2014, 12:35 Uhr

SALAMON GIBT OBERSTES ZIEL AUS: "RANG DREI FIXIEREN!"

Salamon gibt oberstes Ziel aus: "Rang drei fixieren!"

Am Sonntag (16:30 Uhr) kehrt Thomas Salamon erstmals im Austria-Dress in die Untersberg-Arena, die für ihn zuletzt von Juli 2012 bis Jänner 2014 seine Fußball-Heimat war, zurück. Gegen den Ex-Verein SV Grödig natürlich mit hohen Erwartungen im Gepäck. „Wir wollen dort den dritten Tabellenplatz fixieren. Das ist unser oberstes Ziel“, sagt der 25-Jährige vor der 35. und vorletzten Bundesliga-Runde.

Schon ein Unentschieden gegen den viertplatzierten Aufsteiger würde den Violetten eine neuerliche Europacup-Teilnahme nach der Champions League-Premiere 2013 praktisch schon vor dem letzten Spiel am 11. Mai (16:30 Uhr gegen Sturm Graz, jetzt Tickets sichern) in der Generali-Arena sichern. Salamon, der im Jänner 2014 von den Salzburgern heim geholt wurde, fiebert schon dem Wiedersehen im Salzburger Land entgegen.

„Ich habe dort eine super Zeit verbracht, bin im Guten gegangen. Da ist es immer schön, wenn man die Leute wieder trifft. Ich freue mich richtig darauf“, ließ der Burgenländer wissen. Er ist noch mit sehr vielen Spielern, mit denen er sich während gemeinsamer Zeiten gut verstanden hat, in Verbindung. „Der ganze Betreuerstab, der Verein – das war sehr familiär. Von dem her ist das gute Verhältnis noch immer da.“

Salamon brennt in Grödig auf seinen Einsatz. Er habe die ganze Woche versucht gut zu trainieren und den Trainer zu überzeugen, ihn am Sonntag aufzustellen. „Mir würde es taugen, wenn ich in den vier Saisonspielen zwischen den zwei Vereinen zum vierten Mal als Sieger vom Platz gehen könnte. Dann wären die Austria und ich hoch zufrieden“, meinte er mit einem Lächeln.

Im Herbst hat der Mittelfeldspieler mit Grödig gegen die Veilchen sowohl in Wien (3:2 am 14.9.) als auch daheim (1:0 am 30.11.) gewonnen. Mit dem Noch-Meister (2:0 am 8.3.) siegte er am Verteilerkreis. Bei allen drei Partien war er 90 Minuten im Einsatz, blieb aber torlos. Für den Neuling hat er drei Treffer und zwei Assists verbucht, als Austrianer hält er im Frühjahr bei zwei Goals und einer Vorlage.

Wann folgt sein dritter violetter Streich nach zwei Toren gegen den SC Wr. Neustadt? „Gegen Grödig“, hofft Salamon, der genau weiß, wie man gegen seinen Ex-Klub agieren muss. „Sie spielen ein aggressives Offensiv-Pressing und probieren mit schnellem Umschalten über ihre Flügelspieler und dann durchs Zentrum zum raschen Abschluss zu kommen. Da müssen wir sehr aufpassen, dass wir uns aus den Pressing-Situationen gut lösen“, deutete er die Marschrichtung an.

Gelingt dies, dann seien für die Austria Räume da und wenn man sie gut nütze, dann sei auch einiges möglich, ist Salamon überzeugt. In der Tabelle schielt er noch ein bisschen auf Rang zwei. „Das Ziel ist der zweite Platz und solange das möglich ist, werden wir darum kämpfen“, kündigte unser Mann mit der Rücknummer 35 an, der froh ist, wieder bei der Austria zu sein und sich hier sehr wohl fühlt.

Ob man die derzeit zweitplatzierten Rapidler, die drei Punkte vor uns liegen, in der letzten Runde vielleicht dann noch überholen könne, werden wir sehen.

Salamon, der mit den Salzburgern 2012/13 den Aufstieg geschafft hat und dabei Topscorer der „Heute für Morgen“-Liga (zwölf Tore und 13 Assists) war, steht in Grödig vor dem 14. Liga-Spiel im Frühjahr für die Austria. Er stand zehn Mal in der Startformation, wurde viermal aus- und dreimal eingewechselt. Unsere Nummer 35 hat erst zwei Niederlagen (1:3/a und 0:1/h gegen Rapid) zu Buche stehen.

Als Kicker sind Reisen wie nach Grödig an der Tagesordnung, im privaten Bereich wird sich der in Oberpullendorf geborene Absolvent der Stronach-Akademie bald einige Kilometer ersparen können. „Derzeit pendle ich zwischen Wien, meinen Eltern in Stöttera bei Mattersburg und meinen künftigen Schwiegereltern in Forchtenstein“, verriet er.

Ab Juli wird Salamon, dessen Freundin Katrin Volksschullehrerin ist, im dritten Bezirk eine Wohnung beziehen. Dann werden die Wege zum Training jedenfalls kürzer sein. Nicht geklärt bleibt in Zukunft wie die Kollegen den Flügelflitzer rufen. „Ich habe gleich drei Spitznamen, die sich eingebürgert haben. Jeder kann mich rufen wie er mag, ich höre auf Sala, Sali und Salo“, klärt der „Heimkehrer“ auf.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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