06.04.2014, 16:51 Uhr

KNAPPE NIEDERLAGE IM 309. WIENER DERBY

Knappe Niederlage im 309. Wiener Derby

Viele Nebenschauplätze hatte das 309. Wiener Derby im Vorfeld. Am Sonntagnachmittag stand einzig und allein der Fußball im Mittelpunkt. Eine tolle, violett-weiße Choreographie des gesamten Stadions machte dabei den Anfang - die Krönung blieb jedoch aus. Grün-Weiß siegte mit 0:1.

Die Austria, neuerlich mit einer 3-4-2-1-Startformation inklusive Markus Suttner, der von seiner Gelb-Sperre zurückkehrte, begann nominell gesehen mit einer "kleinen" Überraschung, die sich jedoch bereits im Lauf der Woche angekündigt hatte: Der erst 17-jährige Sascha Horvath ersetzte James Holland im zentralen Mittelfeld.

Die 12.500 Zuseher bekamen ein hochinteressantes Spiel zu sehen. Die Veilchen bemühten am Ball ihr kombinatives Spiel, die Hütteldorfer den schnellen Weg in die Spitze.

Ein erster kollektiver Aufschrei durchs Stadion erfolgte bereits nach acht Minuten - Royers Heber aus hoher Distanz ging aber knapp am Kasten vorbei.

Grün-Weiß setzte zweimal auf deren halblinker Seite Burgstaller in Szene, seine Abschlüsse stellten aber keine Gefahr dar (21., 23.). Die Gager-Elf verlieh ihren Angriffsbemühungen in Hälfte eins doch mehr Nachdruck, Hosiner verfehlte aber das Tor (34.), gegen De Paula war Rapid-Schlussmann Novota zur Stelle (38.).

Nach dem Seitenwechsel sollte die Partie neuerlich Fahrt aufnehmen - mit Chancenreichtum auf beiden Seiten. Zuerst wurde ein Weitschuss von Horvath, der im Zentrum eine weitere Talentprobe abgab, knapp neben das Tor abgefälscht (52.), dann köpfelte Rapides Sabitzer vorbei (55.).

Rapids Nummer 24 sollte aber noch einmal zum Abschluss kommen und dabei erfolgreicher sein: Mit Glück blieb er nach einem missglückten Schussversuch am Leder, stand plötzlich von halblinker Position alleine vor Lindner und schloss ins kurze Eck ab zum 0:1 (66.).

Die Veilchen spielten beherzt weiter - und sollten sogar zu einem Treffer kommen, den der ansonsten souveräne Referee Lechner überraschenderweise aberkannte. Bei der Ballannahme Hosiners soll die Hand im Spiel gewesen sein - eine fragwürdige Entscheidung (72.).

 

Doch auch selbst mussten sich die Veilchen etwas vorwerfen - Ineffizienz war phasenweise ein treuer Weggefährte. Etwa, als der eingewechselte Salamon aus vielversprechender Position knapp am rechten Pfosten vorbeischoss (82.).

Die Austria hatte bereits kurz nach der Pause auf ein 4-4-2 umgestellt und verstärkte ihre Offensive in der Schlussphase auch noch einmal mit der Einwechslung von Jun, der für Ramsebner kam. Es blieb jedoch beim 0:1.

FK Austria Wien - SK Rapid 0:1 (0:0)

Austria: Lindner; Ortlechner (52. Kamara), Rotpuller, Ramsebner (88. Jun); Koch, Horvath, De Paula, Koch; Gorgon, Royer (78. Salamon); Hosiner.

Rapid: Novota; Trimmel, Sonnleitner, Dibon, Schrammel; Behrendt, S. Hofmann (86., Petsos; Sabitzer (79. Grozurek), Burgstaller, Schaub (60. Alar).

Gelb: Ortlechner, Rotpuller, Ramsebner.

Gelb-Rot: Burgstaller (87.)

Tor: Sabitzer (66.)

SR Lechner; 12.500 Zuseher (ausverkauft)

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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