07.03.2014, 08:43 Uhr

KAJA ROGULJ: "WOLLEN AUCH GEGEN SV GRÖDIG DIE DREI PUNKTE!"

Kaja Rogulj: "Wollen auch gegen SV Grödig die drei Punkte!"

„Nachlegen“ lautet das Motto des FK Austria Wien am Samstag (19:00 Uhr) in der Generali-Arena gegen SV Grödig. „Jetzt wollen wir auch die drei Punkte, damit wir näher an den zweiten Tabellenplatz, der unser Ziel ist, herankommen“, sagte Innenverteidiger Kaja Rogulj vor dem Hit der 26. Bundesliga-Runde zwischen dem Dritten und Zweiten, die vier Punkte trennen.

Der knappe 2:1-Heimsieg vorigen Samstag gegen Wacker Innsbruck war nach sechs Runden ohne Dreier laut Rogulj „sehr wertvoll für die Sicherheit, das Vertrauen und die Zuversicht.“ An der Motivation wird es nicht mangeln, zumal die Wiener die ersten zwei Duelle mit den Grödigern trotz gutem Spiel jeweils verloren haben (2:3 in Generali-Arena und 0:1 auswärts).

Im dritten Saison-Anlauf gegen die Salzburger soll der erste Austria-Sieg (0-0-2) sowie der erste volle Heim-Erfolg über einen Aufsteiger seit 11.3.2012 (2:1 Admira Wacker/0-1-2) gelingen. Der gesunde Optimismus ist dafür vorhanden. „Wenn man auf die Resultate und die Tabellenkonstellation schaut, ist Grödig vielleicht zu favorisieren. Aber ich glaube, wir sind der Favorit, wir spielen zuhause,“ meinte Rogulj, der beim 0:1 in Grödig wegen einer Verletzung gefehlt hatte.

Schließlich sind die Veilchen am Verteilerkreis sechs Liga-Spiele in Folge (3-3-0/seit dem 0:1 gegen Rapid am 27.10.2013) ungeschlagen. „Und ich denke, wir sind die bessere Mannschaft, müssen die drei Punkte holen“, sagt der 1,89 m-große Kroate, der für den zweiten Sieg in Folge das nötige Rezept parat hat: „In der Defensive konzentriert stehen, wie zuletzt gegen die Tiroler und in der Offensive ein bisschen schneller spielen.“

Im Gerangel um die Europacup-Startplätze hinter dem designierten Meister RB Salzburg, an das neben Grödig (39 Punkte) und Austria auch Rapid, Ried (je 35) und vielleicht WAC (32) involviert sind, hat Rogulj ein gutes Gefühl. Es werde zwar hart, aber er setze großes Vertrauen in sein Team, das Endziel, sich als Tabellenzweiter zu qualifizieren, letztlich sicher zu erreichen, sagt Rogulj.

Auf den neuen Trainer Herbert Gager musste er sich nicht lange einstellen, den Bjelica-Nachfolger hat er schon bei den Amateuren kennengelernt. Nach einer Verletzung hat der Abwehrmann mit der Rückennummer 4 auf dem Dress zum Aufbau mit den Amateuren ein Testspiel und eine RLO-Partie bestritten. „Da habe ich von Gager einen guten Eindruck gewonnen und erste Erfahrungen gemacht“, erzählt der 27-Jährige, der im letzten Spiel unter Nenad Bjelica (1:1/h Wr. Neustadt) wegen Rückenproblemen nicht im Kader stand, unter Gager aber bisher zweimal (0:0/a WAC, 2:1 FC Wacker) durchspielte.

Im vergangenen Winter war Rogulj, der seit Juli 2011 ein Veilchen ist und noch einen Vertrag bis Juni 2014 hat, mit einem Wechsel in Verbindung gebracht worden. Mit einem Transfer beschäftigt er sich im Moment wirklich nicht, sondern fokussiert sich ganz auf die Spiele mit der Austria. „Ich will mein Bestes geben, um den Europacup-Startplatz zu sichern. Am Ende der Saison sind dann alle Optionen offen“, sagte er zu diesem Thema.

„Zum jetzigen Zeitpunkt ist überhaupt nichts entschieden“, versicherte der Rechtsfuß und verriet, dass es Interesse von einigen Vereinen gebe, aber nichts Konkretes dabei sei. Sicher ist nur eines: Heuer wird er seine Frau Maja, die er vor eineinhalb Jahren in Kroatien standesamtlich geheiratet hat, in seiner Heimat auch vor den kirchlichen Traualtar führen. „Wir warten auf einen günstigen Zeitpunkt, um alle unsere Angehörigen und Freunde dabei zu haben.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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