04.04.2014, 12:59 Uhr

"ES WURDEN GRENZEN ÜBERSCHRITTEN, DIE NICHT ZU TOLERIEREN SIND"

"Es wurden Grenzen überschritten, die nicht zu tolerieren sind"

Rivalität ja, Gewalt nein! AG-Finanz-Vorstand Mag. Markus Kraetschmer bezieht nach den Vorfällen rund um die Körperverletzung des Austria-Amateur-Spielers Valentin Grubeck ganz klar für die gesamte Austria Stellung. „Was da passiert ist, sind ganz massive Angriffe gegen die Austria-Familie!“

Grubeck wurde am Donnerstagabend nach dem Training der Amateure bei der GENERALI-Arena von einer Gruppe von ca. vermummten 15 Leuten attackiert, die zuvor versuchten, das Austria-Fanzentrum zu stürmen. Dort wurden gerade Choereographien für das Derby am Sonntag vorbereitet. Grubeck dürfte dabei gerade das Stadion verlassen haben, wurde brutal attackiert und musste danach sofort in eine Klinik gebracht werden. Dort wird er auch die kommenden Nacht noch bleiben müssen.

 

Erste Untersuchungen haben Prellungen im Rippen-, Brustkorb- und Rückenbereich sowie Abschürfungen ergeben, ebenso eine Knieverletzung, die aber noch genauer abgeklärt werden muss. Laut ersten Angaben der Exekutive, die auch eine Verhaftung vorgenommen hat, handelte es sich bei den Angreifern offenbar um Fans des SK Rapid. Kraetschmer: „So ein Vorfall ist unentschuldbar. Wir erwarten uns seitens der Polizei sowie des SK Rapid, dass man rigoros gegen diese Leute vorgeht.“

 

Natürlich wird man alles daran setzen, dass man so rasch wie möglich alle Personen ausforscht und diese bereits für Sonntag mit Hausverboten belegt und in weiterer Folge bei der Bundesliga für Stadionverbote vorgeschlagen werden.

 

Kraetschmer: „Wir wollen am Sonntag ein Fußballfest feiern, müssen bei solchen schrecklichen Vorfällen aber aufpassen, damit die Lage nicht umschlägt.“ Seitens des FK Austria Wien wird man auch den eigenen Anhängern ganz deutlich klarmachen, dass auch wir derartige Verfehlungen und Angriffe auf andere nicht tolerieren werden.

 

„Die Zeiten der Gesetzgebung des Hammurabi mit Auge um Auge und Zahn um Zahn sind vorbei. So etwas wollen wir keinesfalls und das wäre auch für uns unentschuldbar. Wir freuen uns lediglich auf ein Fest am Sonntag auf dem Rasen, alles andere muss zunächst schnell und detailliert von der Polizei aufgeklärt werden, dann müssen die Bundesliga und die Klubs weitere Schritte setzen.“

T-Mobile hat im Zuge dessen auch die geplante Aktion zum Spendenaufruf zugunsten der Schmetterlingskinder für Sonntag in der GENERALI-Arena abgesagt und wird diese zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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