29.06.2013, 11:00 Uhr

WARUM MADER MANNSCHAFT ZUM „LEBERKAS“ LADEN WIRD

Warum Mader Mannschaft zum „Leberkas“ laden wird

In den ersten beiden Testspielen auf die neue Saison führte Florian Mader Meister FK Austria Wien erstmals von Beginn als Kapitän aufs Feld. Nach dem 5:0 in Ybbs, wo er per Außenrist-Heber ein wunderschönes Tor zum Endstand beisteuerte, und dem 3:0 in Neusiedl/Zaya ist damit im violetten Lager Etwas fällig geworden. „Wenn das so Usus ist, dann werde ich das organisieren“, kündigte „Flo“ an.

 

Premiere, Einstände werden unter Kickern mit einer Einladung für die Kollegen gefeiert. Dann ist meist eine Leberkäs-Party angesagt, freilich ohne Bier, aber natürlich mit Brot und Senf sowie Getränken! „Erstmals beim Anpfiff Kapitän zu sein, war für mich natürlich eine große Ehre, etwas ganz Besonderes“, sagt Mader und wird den Imbiss für die Mannschaft finanziell sicher verkraften können.

 

Auch im zweiwöchigen Urlaub, daheim im Tiroler Land im Kreise seiner Familie, ereignete sich nicht Alltägliches. Da fand die Taufe seiner Tochter Leni, die im März Freundin Sabrina zu Welt gebracht hatte, mit Verwandten und Freunden statt. Taufpate war da niemand aus dem Fußballer-Lager. „Es war die Schwester meiner Freundin, die Schwägerin“, verriet Mader.

 

Aus den Ferien zurück, erwartete ihn dann mit Nenad Bjelica ein neuer Austria-Trainer, von dem er „sehr positive“ erste Eindrücke gewonnen hat. „Er versucht mit uns Spielern viel zu reden, auf uns einzugehen. Er ist sehr klar und konkret in seinen Ansagen. Ich glaube, er weiß genau, was er will und das versucht er uns zu vermitteln“, erzählte Mader von den ersten Tagen unter dem Stöger-Nachfolger.

 

Dementsprechend haben die ersten Trainingstage der Vorbereitung auch gut strukturiert stattgefunden, fügte der Tiroler hinzu. Doch Vergleiche mit Bjelicas Vorgänger lehnt er mit dem Hinweisen ab, dass es stets schwierig sei, Trainer zu vergleichen. „Außerdem ist die Zeit noch zu kurz, um große Rückschlüsse machen zu können. Mehr kann man dann sagen, wenn es richtig losgeht, die Meisterschaft beginnt.“

 

Der Auftakt erfolgt am 12./13. Juli mit der ersten Cup-Runde, die Liga startet eine Woche später und zwar daheim gegen Admira Wacker. Nach dem Treffen mit Toni Polsters Südstädtern geht es bereits zum ersten Schlager nach Salzburg. Danach kommt Ried in die Generali Arena und steht auswärts das Wiener Derby auf dem Programm.

 

„Die Auslosung ist okay. Ich bin froh, mit einem Heimspiel zu starten. Danach glaube ich, dass wir in Salzburg wieder unser wahres Gesicht zeigen können. Wir haben dort etwas gutzumachen aus der letzten Runde (Anm. 0:3-Niederlage).“ meinte Mader. Er und seine Kollegen hoffen, dass sie wieder von so vielen Fans wie damals (etwa 4.500) begleitet und unterstützt werden. „Damit wir vielleicht einen Sieg einfahren können.“

 

Dass in der kommenden Liga-Saison die Spiele an Wochenenden um eine halbe Stunde später (16.30 bzw. 19.00 Uhr) beginnen, macht für den Spieler Mader keinen großen Unterschied. „Der Ablauf wird sich nicht großartig ändern, wobei ich jetzt noch nicht weiß, wie der neue Trainer geplant hat. Für mich macht eine halbe Stunde auf oder ab jedenfalls nichts aus.“

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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