27.04.2013, 10:00 Uhr

VOR ADMIRA: DIE GUTE AUSGANGSLAGE NÜTZEN

Vor Admira: Die gute Ausgangslage nützen

Und schon wieder ein Spiel mit Final-Charakter! Der FK Austria Wien trifft am Sonntag in der Südstadt auf die Admira (16 Uhr). Sechs Runden vor Schluss der Meisterschaft ein heißes Duell. Für beide. Für Violett geht es um den Titel, für Rot-Schwarz um den Abstieg.

Jetzt warten nur noch Highlights auf die Austria auf dem Weg zum möglichen 24. Meistertitel. Admira, Ried, Innsbruck, Wr. Neustadt, Mattersburg, Salzburg. An das letzte Match in der Südstadt haben wir sehr gute Erinnerungen. 6:4 gewonnen, obwohl die Partie lange auf Messers Schneide stand.

Coach Peter Stöger vor der erneuten Auflage im Süden Wiens: „Ich glaube nicht, dass wir wieder sechs Treffer machen, aber die Admira macht auch keine vier.“ Vor der Truppe von Didi Kühbauer hat Stöger Respekt. „Wir haben eine schwere Aufgabe vor uns, aber ich kenne den Charakter und die Träume meiner Spieler, deswegen bin vor unserem Restprogramm auch überhaupt nicht aufgeregt.“

Für den letzten Meistermacher der Austria war klar, dass „wir den zwischenzeitlichen 13-Punkte-Vorsprung nicht noch auf 20 ausbauen werden“. Das wünschen sich zwar die Fans, aber dennoch „spielen wir eine ausgezeichnete Saison und Salzburg tritt jetzt so auf, wie sich das alle erwartet haben“.

Aktuell beträgt der Polster sechs Zähler auf die Bullen. Für Austria-Legende Ernst Baumeister Vorsprung genug. „Das lässt sich die Austria nicht mehr nehmen. Peter hat alles unter Kontrolle, macht seine Sache sehr gut.“ Selbst Didi Kühbauer lobt Stögers Werk: „Peter hat bis jetzt eine top Arbeit gemacht. Und ich will ihm damit gar nicht schmeicheln vor unserem Spiel, es ist einfach so.“  

Von allen wird ein Duell mit offenem Visier und viel Leidenschaft erwartet. „Wir haben uns eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen, jeder ist motiviert, konzentriert und fokussiert“, sagt Stöger. Was jetzt noch fehlt, sind Siege gegen die vermeintlich leichteren Gegner, die nun kommen. Deswegen heißt es weiter Mineralwasser trinken statt Sektkorken knallen lassen.

Personell hatten Rogulj (Rücken), Holland (Hüftbeuger) und Rotpuller (Magen-Darm-Virus) unter der Woche Probleme. „Ich gehe aber davon aus, dass wir alle drei an Bord haben werden“, meint der Trainer.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 18 36
2. FC Red Bull Salzburg 18 34
3. FK Austria Wien 18 34
4. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 17 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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