29.12.2013, 12:20 Uhr

VIELE VEILCHEN VERBRINGEN IHREN URLAUB IN ÖSTERREICH

Viele Veilchen verbringen ihren Urlaub in Österreich

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt. Unter der Devise „Mach` Urlaub in Österreich“ verbringt ein Teil der Fußballer des FK Austria Wien die 19-tägige Winterpause bis zum Trainingsauftakt am 7. Jänner in der Heimat. Dazu zählen Philipp Hosiner, Markus Suttner oder Thomas Murg. Sie alle haben auch die Gesundheit ganz oben auf dem Wunschzettel für 2014 stehen.

 
„Vielleicht fahre ich ein paar Tage irgendwo in die österreichischen Berge“, meinte Hosiner noch auf der Suche nach einer kurzfristigen Destination. Den Heiligen Abend hat der Bundesliga-Torschützenkönig 2012/13 zuhause in Eisenstadt verbracht. Über Vorsätze für 2014 machte er sich noch keine näheren Gedanken.

 
Das geschehe meist erst am Abend zu Silvester, meinte der Burgenländer, der wie alle Spieler und Funktionäre der eigenen Familie und sich selbst für das neue Jahr das höchste Gut, nämlich die Gesundheit, wünscht. Und in sportlicher Hinsicht hofft Hosiner, dass es sportlich weiterhin bergauf gehen möge.

 
Erstmals seit vier Jahren verbrachte Suttner das stillste Fest des Jahres und besinnliche Tage daheim bei seiner Familie in Wullersdorf bei Hollabrunn. „Zeit hat es im Herbst wegen der vielen Spiele ja nicht viel gegeben. Daher widme ich jetzt meiner Verlobten, die bald meine Frau werden wird, viel Zeit“, verriet der Linksverteidiger Privates.

 
Einen Aufenthalt in einer Therme wird das Paar genießen. „Sutti“ weiß übrigens schon, was er sich für 2014 vornimmt. „Ich bin mit meiner Herbstsaison, wie sie abgelaufen ist, natürlich nicht zufrieden. Ich will daher zeigen und beweisen, dass das eine einmalige Sache war“, sagte der Niederösterreicher, der an seine besten Tage im violetten Dress anknüpfen will.

 
Eine Therme zum Relaxen in der Steiermark hat auch Thomas Murg mit seiner Freundin ins Auge gefasst. Ganz ohne Fußball kann der steirische Youngster freilich nicht sein und so hat er vor, „vielleicht ein paar Hallenturniere in meiner Heimat und Spezln“ zu treffen. Zu seinen Vorsätzen 2014 zählt „Gesundheit für Familie und Freundin“ sowie dass es „sportlich weiter so gut läuft“.

 
Ein „riesiges Fest“ feierte man wieder im Hause Stankovic in Leoben, wo Eltern und Schwiegereltern nur ein paar hundert Meter voneinander entfernt wohnen. Danach flog Marko mit seiner Frau zum Abschalten und Shoppen für fünf Tage über den Großen Teich nach New York.

 
„Das wird vor allem mental eine richtige Erholung werden“, sagte vor Antritt der Reise unser Mittelfeldspieler, der im Herbst wegen einer hartnäckigen Wadenblessur elf Wochen hatte pausieren müssen. 2014 will er „ich selbst bleiben“ und „genauso ehrgeizig weiterarbeiten“ wie bisher.

 
Denn der Herbst 2013 hat ihm neben schönen Stunden auch etliche bittere Momente beschert und ihm bewiesen: „Wenn du hart arbeitest, kommt im Leben immer alles zurück. Keiner kann das besser beschreiben als ich.“ Simpel klingt daher der „Stanko“-Wunsch fürs kommende Jahr: „Natürlich gesund bleiben, alles andere ist komplett egal.“

 
Tomas Simkovic fuhr nach Weihnachten, die er mit Frau, Sohn, Mutter, Bruder und Schwester in Hainburg genoss, mit Familie zu Verwandten in die Slowakei. Urlaub er hat keinen vorgesehen. „Wenn, dann spontan ein bisschen ins Salzburgische. Nicht zum Skifahren, einfach um mit Frau und Sohn die Winteratmosphäre zu schnuppern“.

 
„Simko“ wünscht seiner Familie und sich vor allem Gesundheit. „Das ist keine Floskel, sondern es kommt aus ganzem Herzen. Ich wünsche mir nichts, was Gegenstände betrifft. Ich habe alles, ich brauche nichts. Die Gesundheit und Leute um mich, die glücklich sind, das ist es“, meinte der 26-Jährige bescheiden. Als sportlichen Vorsatz nannte er: „In der Liga ein bisschen konstanter spielen.“

 
Roman Kienast hatte vor, in den kurzen Ferien die Ski anzuschnallen. Wo? Das hat der Stürmer, der uns mit seinem Tor in Wien gegen Dinamo Zagreb in die Champions League geschossen hatte, noch nicht entschieden.

 
Weihnachten feierte Roman mit der Familie übrigens im kleinen Rahmen in Wien. In den imaginären Packerl unter dem Christbaum befand sich für den Blondschopf das Wichtigste: „Dass es sportlich so weitergeht und privat, dass alle gesund bleiben.“ Auf dem Rasen sollen mit der Austria im Frühjahr „so viele Punkte wie möglich“ eingefahren werden.

 
Ebenfalls spontan wird Christian Ramsebner eine Reise buchen, die in „mit Freunden vielleicht in ein, zwei Städte“ führen wird. Das stillste Fest im Jahr und insgesamt drei, vier Tage verbrachte der Innenverteidiger daheim in Oberösterreich bei seiner Familie. Wenn sich „Ramsi“ etwas vom Christkind gewünscht hätte, wäre es der Meistertitel gewesen.

 
Angesichts des Rückstands auf Salzburg scheint dieser Wunsch 2014 unerfüllbar. Realistischer sind da die Vorhaben von Ramsebner, der kein Mensch der Vorsätze ist. „Das kann man ohnehin schwer beeinflussen. Man muss vielmehr arbeiten und schauen, wie du dafür belohnt wirst“, lautet das Credo des 24-Jährigen, der im Sommer 2013 aus Wiener Neustadt zurück an den Verteilerkreis kam.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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