15.02.2013, 11:01 Uhr

TALENTESCHMIEDE NR. 1 STEHT WEITERHIN IN FAVORITEN

Talenteschmiede Nr. 1 steht weiterhin in Favoriten

Den aktuellen Tabellenstand der Bundesliga sieht man sich als Austrianer vor unserem Frühjahrsauftakt am 17. Februar (16.00 Uhr) auswärts gegen den Stadtrivalen Rapid immer wieder gern an. Die Veilchen sind aber auch in anderen Bereichen, die nicht so im Fokus der Allgemeinheit stehen, die Nummer eins.


Dazu zählt zum Beispiel die Heranbildung von jungen Fußballern zum Profi. Das dokumentiert die von der Abteilung „Direktion Sport“ des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) vorgelegte jüngste Statistik über die Ausbildung in den ÖFB-Akademien für Kicker ab dem Jahrgang 1987.


Demnach tummelten sich im Vorjahr in den zehn Profi-Kadern der tipp3-Bundesliga insgesamt 20 Spieler (elf im eigener Kader und neun in anderen Vereinen), die in ihrer Nachwuchslaufbahn die violette Akademie absolvierten haben.


Damit liegt der „Winterkönig“ vor Mattersburg und Admira Wacker (je 13) überlegen an der Spitze. Hinter dem Trio folgen Sturm Graz, Rapid (je 12) sowie Wacker Innsbruck, Ried und Salzburg (je 9).


Zählt man die Spieler dazu, die früher einmal ebenfalls die violette AKA besuchten, aber im Herbst 2012 in der „Heute für Morgen“-Erste Liga engagiert waren, dann tritt die Vormachtstellung der Austria ebenfalls recht deutlich zutage.


Da standen nämlich insgesamt 29 Mann im heimischen Profi-Fußball (20 tipp3-Bundesliga und 9 „HfM“-Erste Liga) unter Vertrag. Der Austria am nächsten kamen da SKN St. Pölten (23/4+19), Sturm, Rapid (je 22/12+10) und Admira Wacker (18/13+5).


„Das zeigt ganz klar, dass wir in den vergangenen Jahren die Position als Ausbildungsstätte Nummer eins in Österreichs Fußball ausgebaut haben“, kommentierte Markus Kraetschmer zurecht mit einigem Stolz.


Der AG-Vorstand für Finanzen kündigte gleichzeitig an, dass der Verein seiner Linie treu bleiben und auch in Zukunft auf die Ausbildung talentierter Spieler großen Wert legen wird.
 

„Wir versprechen jedem jungen Spieler, der bei der Austria ist oder einen Vertrag erhält, dass wir um seine Entwicklung optimal bemüht sein werden. Vorausgesetzt, der Spieler trägt auch selbst seinen Teil dazu bei“, betonte Kraetschmer.


Von den 20 Akteuren, die eine violette AKA-Ausbildung genossen haben, gehören bzw. gehörten im Herbst 2012 elf dem aktuellen violetten Profi-Kader von Cheftrainer Peter Stöger an.
 

Es sind dies: Markus Suttner, Tomas Simkovic, Marin Leovac, Alexander Gorgon, Alexander Grünwald, Heinz Lindner, Remo Mally, Lukas Rotpuller, Emir Dilaver, Srdan Spiridonovic sowie Martin Harrer, der jetzt im Jänner leihweise an den SV Grödig abgegeben wurde.
 

Weitere Austria-Gewächse, die bis Dezember 2012 in der tipp3-Bundesliga ihr Geld verdient haben, sind: Rubin Okotie, Michael Madl (beide Sturm Graz), Christian Ramsebner, Thomas Kral, Jörg Siebenhandl, Dario Tadic, Christoph Freitag, Matthias Maak (alle SC Wr. Neustadt) und Ivan Lucic (SV Ried).
 

Darüber hinaus spielten im Herbst 2012 noch zehn weitere Kicker in der „Heute für Morgen“-Erste Liga sowie ein Sextett im Ausland. Die prominentesten Legionäre mit violetten Wurzeln sind natürlich David Alaba (Bayern München) und Aleksandar Dragovic (FC Basel).
 

Neben den elf Profis, die im eigenen Nachwuchs ausgebildet wurden, hatte die Austria im Herbst 2012 mit Torjäger Philipp Hosiner (AKA Burgenland), Fabian Koch (AKA Tirol) und Sebastian Wimmer (FAL Linz) auch noch drei weitere im Kader, die in anderen Akademien ihren Weg gemacht haben.
 

Mit elf im eigenen und drei Spielern in fremden Nachwuchs ausgebildeten Akteuren, also insgesamt 14 Mann, standen die Favoritner auch in der tipp3-Bundesliga mit Ende des Jahres 2012 im Spitzenfeld. Mehr oder gleichviel in Österreich herangeführte Kicker hatte mit Ende des Vorjahres nur Admira Wacker (17/9+8), SV Ried (16/9+7) und Sturm Graz (15/10+5) sowie SC Wr. Neustadt (14/0+14).

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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