25.07.2013, 15:41 Uhr

SUTTNER BLICKT SIEGESHUNGRIG AUF DEN HIT GEGEN SALZBURG VORAUS

Suttner blickt siegeshungrig auf den Hit gegen Salzburg voraus

Markus Suttner fährt nicht mit dem Ziel nach Salzburg, um am Samstag (19:00 Uhr) im Hit der zweiten Bundesliga-Runde zwischen dem ersten Tabellenführer und Meister FK Austria ein Remis heimzubringen. „Natürlich wollen wir jedes Match gewinnen. Es wird schwer, doch jede Partie wird aufs Neue gespielt. Man hat immer wieder die Chance, drei Punkte zu holen“, sagte 26-Jährige vor der Reise in die Festspielstadt.

 
Dort haben wir die Saison 2012/13 mit der einzigen Bundesliga-Auswärtsniederlage (13-4-1) beendet. Wie für viele Austrianer war's zu diesem Zeitpunkt auch für Suttner „eher zweitrangig, da waren wir schon Meister“. Natürlich wäre dieses 0:3 bitter gewesen, man sei aber nicht auf Revanche aus. „Wir wollen einfach die Partie in der neuen Saison gewinnen“, meint der Teamverteidiger glaubhaft.
 

Ein Erfolgserlebnis wäre nicht nur im Hinblick auf unseren ersten Auftritt in der Qualifikation zur Champions League kommende Woche, sondern auch für das Gemüt und die Statistik willkommen. Denn gegen die Bullen sind wird seit sechs Liga-Spielen (0-3-3) in Serie sieglos, unser jüngster Dreier in Salzburg datiert vom 9. Mai 2010. Damals fixierte Zlatko Junuzovic per Freistoß in der 91. Minute ein 1:0.
 

In der vorigen Saison haben die Violetten in vier Duellen mit den „Bullen“ nur zwei Punkte (0:0/a und 1:1/h) und damit so wenige wie gegen keinen anderen Verein geholt. „Wir wissen, dass die Salzburger eine gute und starke Mannschaft haben. Doch was uns 2012/13 nicht gelungen ist, das wollen wir heuer schaffen“, kündigte Suttner mit gesundem Selbstvertrauen an.
 

Dieses hat er sich besonders in einer Szene der Auftakt-Partie beim 2:0 gegen die Admira geholt. Wie schon im Frühjahr in der Südstadt (2:0), als er Maders Kopftor zum 1:0 per Flanke mustergültig vorbereitet hatte, leitete er auch diesmal die Führung durch einen Hosiner-Heber mit einer weiten und präzisen Vorlage ein. Der erste Treffer der neuen 40. Bundesliga-Saison hatte lange auf sich warten lassen, fiel erst in der 78. Minute.
 

„In der ersten Runde ist es immer schwierig, reinzukommen. Man weiß nicht, wo man nach den Vorbereitungsspielen steht. Die Admira war spritziger als wir, aber wir haben die erste Hälfte gut drüber gebracht und nach der Pause wieder unser wahres Gesicht gezeigt, besser gespielt und mehr Chancen herausgearbeitet“, ließ Suttner das Admira-Spiel nochmals Revue passieren.
 

An der Spritzigkeit, der körperlichen Frische wurde diese Woche verstärkt gearbeitet. Darauf hätten sich die Violetten zuletzt im Training fokussiert, ließ der Niederösterreicher im Hinblick auf die Partie in Salzburg und das Hinspiel in der dritten Quali-Runde zur Champions League wissen. „Es wird schon passen“, vertraut er ganz auf da Timing von Nenad Bjelica und die Betreuer.
 

Bis jetzt sei alles sehr positiv, die Stimmung gut, das Training super, meinte unser Linksfuß: „Wir sind gut eingestellt auf die neue Saison. Ich glaube, jeder von uns Spielern weiß, dass der neue Trainer gute Arbeit macht und hier ein schweres Erbe von Peter Stöger übernommen hat“, sagt Suttner über den Kroaten, den er „mit Du Trainer, aber nicht Nenad oder so“ anspricht.
 

Titelverteidigung und Europa als große Saison-Ziele

 

„Der Trainer ist für mich eine Respektsperson. Im Prinzip sind wir alle per Du. Es wird aber keiner ausnutzen und glauben, dass er zu sehr Freund ist“, plaudert Suttner aus dem Arbeitsalltag einer Saison, in der es sein erklärtes Ziel ist, mit den Veilchen erstmals in die Gruppenphase der Champions League zu kommen.

 
„Wir wollen unsere erste Runde überstehen, um damit weiter im internationalen Geschäft zu bleiben, und dann in der zweiten Runde in die Champions-League-Gruppenphase einziehen“, nannte er den Fahrplan. Ihm war es „eigentlich egal“, wer nächste Woche unser erster Gegner ist, weil er beide Mannschaften nicht genau kennt und man über diese Hürde drüber kommen sollte.


Neben den internationalen Anreizen möchte sich Suttner in diesem Spieljahr weiter für das ÖFB-Nationalteam empfehlen, um dort auf „meine Einsätze zu kommen und hoffentlich mit der Austria erfolgreich den Meistertitel verteidigen“. Wie viele Runden er dabei im violetten Dress mithelfen wird? „Das kann man nie wissen, das Geschäft ist schnelllebig“, antwortet Suttner auf einen möglichen Transfer ins Ausland.

 
Wenn etwas komme, würde man sich zusammensetzen, aber es müsse für beide Seiten, die Austria und für ihn, passen. „Wenn es das nicht tut, bin ich bei meinem Verein und werde nicht Trübsal blasen“, steht der Defensivmann zu seiner violetten Liebe.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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