08.03.2013, 11:25 Uhr

STÖGER: "WIR HABEN ERST ACHT ZEHNTEL VORSPRUNG"

Stöger: "Wir haben erst acht Zehntel Vorsprung"

Klug und clever hat der FK Austria Wien die bisherigen Spiele im Frühjahr gestaltet. Viermal angetreten, viermal drei Punkte gemacht. Weder Rapid, noch die Admira, Ried oder Innsbruck konnten den Siegeszug der Violetten bislang stoppen. Nun also geht es gegen Wr. Neustadt. Am Samstag (16 Uhr) wollen die Veilchen auswärts an diese famose Serie von 15 Spielen ohne Niederlage anschließen.

Für Peter Stöger wartet dabei eine ganz wichtige Partie. „Das wird um nichts leichter als die anderen Matches. Das sage ich aber nicht, weil ich jemanden stark reden möchte, das haben wir mit unserer super Serie gar nicht notwendig.“ Die Neustädter sieht er vielmehr als gut organisierte und körperlich robuste Mannschaft.

Trotz des mittlerweile auf 14 Punkte (ein Spiel mehr als Salzburg) angewachsenen Vorsprungs denkt er nicht, dass bei seinen Spielern jetzt plötzlich der Schlendrian einreißen wird. „Man darf sich nie zu sicher sein, sondern muss immer konsequent seine Arbeit durchziehen. Das vermitteln wir auch den Spielern nach jeder Runde und Tag für Tag im Training.“

Dass Salzburg-Trainer Schmidt behauptet, die Austria sei bereits zu 90 Prozent der neue Meister, hört Stöger gar nicht. „Ich war 1993 als Spieler mit der Austria in einer ähnlichen Situation. Wir waren damals ein paar Runden vor Schluss bei einer Zwei-Punkte-Regel fünf Zähler hinter Salzburg zurück, haben dann aber noch den Spieß umgedreht und sind mit der besseren Tordifferenz Meister geworden. Wäre ich Schmidt, hätte ich auch gesagt, dass die anderen schon so gut wie durch sind. Das wiegt uns aber nicht in Sicherheit.“

Freilich ist es für die Violetten ein großer Vorteil, dass sich der Vorsprung bereits im Vergleich zur Winterpause vergrößert hat, aber genau in so einer Phase muss die Konzentration hoch bleiben. „Das gilt für die Spieler, das Trainerteam, alle im Klub und das gilt auch für unsere Fans. Wr. Neustadt muss eine violett-weiße Invasion erleben, ich hoffe auf volle Ränge mit Austrianern.“

Stöger warnt weiter: „Noch ist ein Drittel zu spielen und wir dürfen in keiner Sekunde arrogant sein. Aufs Skifahren umgemünzt liegen wir vor der letzten Zwischenzeit acht Zehntel vorne. Machen wir im letzten Teilstück einen Fehler, können wir noch durchgereicht werden.“

Umgekehrt wird es für die Gegner immer schwieriger, je länger die Veilchen ihre Dominanz durchziehen können.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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