31.01.2013, 13:28 Uhr

STÖGER: „UNSERE ROLLE HAT SICH VERÄNDERT“

Stöger: „Unsere Rolle hat sich verändert“

Bis auf kleinere Blessuren und den verletzungsbedingten Ausfall von Tomas Simkovic (Knieprobleme) läuft die Vorbereitung des FK Austria Wien bislang überragend - klammert man die Ergebnisse der drei Testspiele aus. Seit dem 20. Jänner bereiteten sich die Veilchen in Lara-Antalya auf die Bundesliga-Saison vor, gestern ging es am Nachmittag zurück nach Wien.

Über die Qualität der Bedingungen vor Ort ließ Peter Stöger gar keine Zweifel aufkommen. „Wetter- und Platzbedingungen waren ebenso außergewöhnlich gut wie das Hotel und das Essen. Zudem haben wir mit unserem Auftreten abseits des Platzes wieder Imagewerbung für die Austria betrieben“, sagte der Coach.

Vor allem die Arbeit an Technik und Taktik sind auf dem Rasenplatz perfekt umsetzbar gewesen, in Wien wäre das aufgrund der widrigen Verhältnisse nicht in diesem Umfang und mit derselben Akribie möglich.

Freilich stand auch die Physis der Spieler weiterhin im Vordergrund. „Der körperliche Aspekt begleitete uns in den vergangenen zehn Tagen ständig, wir kennen unsere Themen, wissen wann und wo im Training die Reize gesetzt werden müssen. Es wurde sehr intensiv gearbeitet.“

Bereits zu Jahresbeginn hat Stöger gesagt, dass er mit seiner Mannschaft dort weitermachen möchte, wo der erfolgreiche Herbst geendet hat. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wohl aber die Ausgangsposition gegenüber der Sommervorbereitung.

„Unsere Rolle hat sich verändert. Jetzt sind wir der Gejagte und nicht mehr in der Jägerrolle. Wir haben uns eine tolle Ausgangsposition geschaffen, nun müssen wir da weitertun und alles für weitere Erfolge unternehmen.“ Freilich auch dahingehend, Antworten für jene Gegner zu finden, die glauben unser erfolgreich praktiziertes System aushebeln zu können.

„Wir werden uns Antworten überlegen und neue Ideen entwickeln, wenn es so weit ist. Das heißt aber nicht zwingend, dass an der aktuellen Ausrichtung etwas geändert wird“, so Stöger. Dennoch wird weiterhin daran gefeilt, mit einer Doppelspitze oder einer Doppelsechs spielen zu können.

Vor allem eines ist dem letzten Meistermacher der Austria (2005/06) aber ganz wichtig: „Wir wollen uns nicht damit begnügen, die sieben Punkte Vorsprung nach 36 Runden ins Ziel zu retten, sondern wollen so auftreten, dass wir noch mehr herausholen.“ Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, ist jedem Spieler bewusst.

Nach zwei freien Tagen geht es am Samstag mit einer Doppel-Trainingseinheit in Wien weiter, ebenso wird Sonntagvormittag trainiert.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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