23.02.2013, 10:00 Uhr

STATISTIK VOR DEM SPIEL GEGEN DIE ADMIRA: VIELES SPRICHT FÜR VIOLETT

Statistik vor dem Spiel gegen die Admira: Vieles spricht für Violett

Der Sieg im Derby über den SK Rapid war nach der Winterpause der erste Streich auf dem Weg zum ganz großen Ziel. Mit dem hart erkämpften 2:1-Sieg zum „Frühlings-Auftakt“ am Sonntag im Hanappi-Stadion eliminierten die Violetten wohl den Lokalrivalen im Kampf um den Titel in der heimischen Bundesliga. 13 Punkte Vorsprung auf die Hütteldorfer – sieht nach einem beruhigenden Polster aus.

 

15 Runden sind noch zu spielen, in denen die Bullen aus Salzburg zum alleinigen Kontrahenten an der Spitze werden dürften. Aber auch unser Vorsprung auf den Titelverteidiger ist mit sieben Zählern (nach Verlustpunkten) und mit zehn (tatsächlich) schon beachtlich.


Geht es nach der Papierform, steht es um die Chancen gegen die Admira ebenfalls gut. Denn hier trifft der überlegene Tabellenführer auf den Vorletzten, der in 21 Runden 34 Punkte weniger gesammelt hat. 12 Spiele in Folge (das Dutzend ist also voll) haben die Schützlinge von Peter Stöger nicht mehr verloren, seit dem 0:1 daheim gegen Salzburg am 22. September bei drei Remis neun Mal gewonnen.


Hingegen die Admiraner: Das 1:2 am Samstag in der Südstadt gegen Stögers Ex-Klub Wr. Neustadt war die neunte Niederlage bei nur einem Unentschieden (1:1 in Wolfsberg) in den jüngsten zehn Runden. Seit dem 4:1 zu Hause gegen Innsbruck am 6. Oktober 2012 hat der Meisterschaftsdritte der vergangenenen Saison also nur einen Punkt geschafft.


Die Austria hat beide Saisonduelle gegen die Admira für sich entschieden, 1:0 am 12. August durch ein Tor von Stankovic in der 61. Minute nach Vorarbeit von Gorgon und auswärts mit dem verrückten 6:4 (2:3) am 27. Oktober. Philipp Hosiner hatte ein gutes Jahr vorher noch drei Tore zum 4:2 der Admira in der Generali-Arena beigesteuert, diesmal traf er gegen seinen Ex-Klub auch dreimal, wobei  ihm die Treffer fünf und sechs erst in der 90. und 94. Minute glückten.

 

Hosiner entwickelte sich in der Zwischenzeit zu einer Torfabrik ersten Ranges, wie auch sein jüngster Doppelpack gegen Rapid einmal mehr bewies. Mit 23 Treffern ist der 23-Jährige weiterhin auf den Spuren des Goleadors Hans Krankl, der seit der Saison 1977/78 mit 41 Goals den Bundesliga-Rekord hält.


Da müssten Hosiner in den kommenden 15 Runden also 18 Tore zur Egalisierung, 19 für einen neuen Rekord gelingen. Immerhin hat der Stürmer in dieser Saison schon drei Triple-Packs (alle für die Austria) und fünf Doppelpacks (drei für die Veilchen) geschafft. Wie stark Philipp seinem Ex-Klub abgeht, beweisen die Schützenzahlen. Mit fünf  Toren ist er ex aequo mit Quedraogo immer noch der Erfolgreichste, obwohl er nur sechs Runden gespielt hatte.


Schließlich spricht auch die Bilanz klar für die Austria. Unsere Elf hat von den jüngsten 19 Bundesliga-Duellen bei 15 Siegen und zwei Remis nur zwei verloren. Diese allerdings in der vergangenen Saison, 2:4 daheim und 2:3 auswärts. Dazu kommt noch der 3:1-Finalsieg (nach Verlängerung) in Mattersburg, der uns 2009 unseren 27. und bisher letzten Triumph im Cup bescherte.


Dass die Admira in dieser Saison erst ein einziges Auswärtsmatch gewann (2:1 in Innsbruck am  24. Juli) sei auch erwähnt. Tore? Hosiner natürlich. Bilanz 1-3-6 (8:20 Tore). Wir verloren hingegen auswärts in dieser Saison noch kein Spiel (9-2-0), leider aber zwei Mal in der Generali-Arena. Jeweils 0:1 gegen Sturm und Salzburg, dazu gab es ein 1:1 gegen Wolfsberg und  sieben Siege.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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