23.08.2013, 10:31 Uhr

SAMSTAG: KOCH UND CO. GEGEN BJELICAS EX-KLUB WOLFSBERG

Samstag: Koch und Co. gegen Bjelicas Ex-Klub Wolfsberg

Nach Dinamo Zagreb ist vor Dinamo Zagreb! Zwischen den beiden Playoff-Spielen zur Champions League gegen die Kroaten, die am Dienstag (20.45 Uhr/live Puls 4 und Sky) in der Austria Arena zum entscheidenden Rückspiel antreten, wartet auf den FK Austria Wien am Samstag (19:00 Uhr/live Sky Sport Austria) in der Lavanttal-Arena Schlusslicht Wolfsberger AC.

 
„Favorit sind wir schon, aber es wird nicht leicht“, rechnet Fabian Koch, der in Zagreb das 2:0 zum Endstand durch Marko Stankovic ideal vorbereitet hat, in der sechsten tipp3-Bundesiga-Runde mit einem motivierten Gegner. „Die Kärntner werden alles probieren, dass sie von da unten wieder raus kommen“, sagt unser Rechtsverteidiger über den WAC, der erstmals im Fußball-Oberhaus das Tabellenende ziert.

 
Und die Austria ihrerseits, so Koch, wolle trachten, so ein Liga-Spiel abzuliefern wie zuletzt gegen den SC Wiener Neustadt, der vor einer Woche in Wien 5:0 deklassiert wurde. Eine ähnliche Leistung wie damals wäre im Hinblick auf das zweite Treffen mit Dinamo immens wichtig. Die Vorstellung gegen die Neustädter und natürlich auch der Auftritt in Zagreb, wo die Tür zur Champions League weit aufgestoßen wurde, hat alle im Veilchen-Lager erfreut.

 
„Ich glaube, man hat gesehen, dass wir wieder mit Spaß gespielt haben, dass wir uns gefreut haben, dass jeder den Ball wollte. Und wir haben ziemlich viele Torchancen heraus gespielt, daraus sind uns fünf Tore geglückt“, meinte Koch über die gelungene Generalprobe vor dem Hinspiel gegen Dinamo. Auch wenn es in Kärnten kein 5:0  oder wie gegen Dinamo kein 2:0 werden sollte, so sind drei weitere Punkte doch wünschenswert.

 
Wolfsberg ist jedenfalls für den Meister ein guter Boden, wurden doch dort 2012/13 alle drei Partien (inklusive ÖFB-Cup 2:1 sowie Liga 1:0 und 6:3) gewonnen! „Mit dem Ort verbinden mich positive Erinnerungen“, gesteht Koch, der am 8. Dezember 2012 beim 6:3 per Kopf in der 65. Minute mit seinem ersten Pflichtspiel-Treffer im violetten Trikot den Ausgleich zum 3:3 besorgt und im Cup beim 2:1 die 2:0-Führung in Minute 67 durch Alex Grünwald per Stanglpass vorbereitet hatte.

 
An seine dritte Partie, die er ebenfalls über 90 Minuten miterlebte, denkt er weniger gerne. Es war das 0:4 am 6. April 2013 in Wien. „Da sind wir noch etwas schuldig“, meinte Koch über die Schmach gegen den damaligen Aufsteiger, dessen Feldherr Nenad Bjelica in dieser Saison die Seiten gewechselt hat. „Der Trainer kann uns Vieles über den Gegner weitergeben und er wird uns gut auf seinen Ex-Klub einstellen“, meint der Tiroler, der in der Bundeshaupt private Verstärkung erhalten hat.

 
Seit ungefähr einen Monat ist Freundin Kristina zu Fabian in die Wohnung in Margareten übersiedelt. „Das passt sehr gut. Sie schaut sich derzeit um einen Job um“, erzählt Koch aus seinem privaten Umfeld. Wien muss er seiner Partnerin nicht zeigen. „Sie kennt die Stadt schon, war mich ja oft besuchen. Sie sucht sich ihre Platzln, die sie interessieren, schon selber!“

 
Auf dem Rasen heißt Kochs Partner Kaja Rogulj, der neben ihm in der Viererkette verteidigt. Der Kroate hat vorige Saison ebenfalls dreimal gegen den die Wolfsberger gespielt, weist mit fünf Punkten (1:1 am 29. September in Wien, 6:3 und 2:1/Cup) eine bessere Bilanz als sein 24-jähriger Nebenmann Koch auf. Beim 0:4 saß der Innenverteidiger wie beim 1:0 (25. Juli) auswärts in der ersten Runde auf der Ersatzbank.

 
Gemeinsam wollen Koch und Rogulj sowie der Rest der Bjelica-Truppe, die nach dem Dinamo-Match seit Donnerstag in Bad St. Leonhard regeneriert, ihren Aufwärtstrend auf nationaler Ebene prolongieren. „Wir haben gegen Wiener Neustadt sehr gut gespielt. Wir wissen alle, dass wir in den ersten Runden nicht so gut waren. Gegen die Niederösterreicher haben wir wieder begonnen, Fußball zu spielen wie wir es können“, meint Rogulj zur englischen Woche.

 
Am Ende dieser sollen wieder drei Punkte auf der violetten Habenseite stehen. „Wir sind Favorit, auch auswärts. Wir wollen an die zuletzt in gezeigten Leistung anschließen, ein gutes Spiel machen und gewinnen“, gab der 27-Jährige Abwehrhüne die Parole für die Partie in Wolfsberg aus. Es gelte die Form zu halten, um im Hinblick auf das „game of the season“ gegen Dinamo neuerlich Selbstvertrauen zu tanken, so Rogulj.

 

Linktipps:

+ Viola TV: Reaktionen zum Sieg in Zagreb

+ Leovac: Matchball kommt in die Vitrine

+ Bjelica: "Vergönne diesen Sieg der gesamten Austria-Familie"

+ Spielbericht: 2:0-Sieg bei Dinamo Zagreb!

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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