01.11.2013, 13:39 Uhr

RAMSEBNER VOR WIEDERSEHEN MIT SCWN: "ES WIRD ZEIT FÜR SIEG"

Ramsebner vor Wiedersehen mit SCWN: "Es wird Zeit für Sieg"

Christian Ramsebner hat im Süden Niederösterreichs vier schöne Jahre verbracht und sich prächtig entwickelt, ehe er im heurigen Sommer wieder an den Verteilerkreis zurückkehrte. Doch am Sonntag (16:30 Uhr/live ORFeins und Sky Austria), wenn es mit dem FK Austria Wien in der 14. Runde wieder nach Wiener Neustadt geht, kennt er keine Sentimentalitäten. „Nun wird’s Zeit für einen Sieg“, sagte „Ramsi“ vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub.


Die aktuelle Negativserie mit zuletzt einem Erfolg in zwölf Pflichtspielen liegt allen im violetten Lager im Magen. Es brauche endlich wieder ein Erfolgserlebnis, man müsse wieder in Führung gehen und gewinnen, ruft unser Innenverteidiger zur kollektiver Anstrengung auf.

Gelingt die Trendwende, dann würde es auch in den nächsten Partien in die richtige Richtung laufen, ist er überzeugt. „Jedes Spiel ist eine Chance, da wieder heraus zukommen.“ Die Austria muss aufstehen, alles Kräfte mobilisieren, um rasch zu alter Form zu kommen. Meistert sie diese schwierige Situation, wird sie gestärkt aus der Misere hervorgehen.

Gründe für das Formtief des Meisters zu nennen, fällt Ramsebner schwer. „Wenn wir es wissen, würden wir es anders machen. Zurzeit ist ein bisschen der Hund drinnen. Im Fußball kann es manchmal aber schnell gehen, sich alles in die andere Richtung drehen“, meinte der Oberösterreicher, der das 0:1 im 307. Derby von der Ersatzbank aus erlebt hatte.

Das Resultat und die Darbietung hat der Absolvent der violetten Akademie nach seinem persönlich „Rezept“ verarbeitet hat. „Das Spiel muss man schnell vergessen. Es ist nicht das gewesen, was wir uns erwartet haben“, erzählt er von den ersten Tagen nach dem Treffen mit Rapid. Sein Fokus ist längst auf Wiener Neustadt gerichtet. Dort habe man die nächste Chance, drei Punkte zu holen.

„Ramsi“ warnte gleichzeitig vor seinem Ex-Verein, der sich in den jüngsten Spielen ganz gut präsentiert hätte.  Die Statistik bestätigt unseren Innenverteidiger. Die Niederösterreicher haben im Kalenderjahr 2013 von ihren insgesamt 14 Heimspielen nur drei  (0:6 und 1:5 gegen RB Salzburg sowie 1:3 gegen Sturm Graz) verloren! Trotzdem, wiederholt der 1,91 m-Hüne: „Unser Anspruch muss ganz klar sein, dass wir dort drei Zähler holen.“

So „einfach“ wie im Heimspiel am  17. August beim 5:0 in der Generali-Arena wird es sicher nicht. Damals gehörte Ramsebner übrigens nicht dem Austria-Kader an. Diesmal könnte er  in der Startelf stehen, nachdem Kaja Rogulj wegen der fünften Gelbe Karte gesperrt ist. „Ich hoffe, dass ich wieder einmal die Chance erhalte und würde alles für drei Punkte geben“, erklärte der 24-Jährige wohl wissend, dass letztlich immer der Trainer über die Aufstellung entscheidet.

Zu einigen Leuten des SC Wiener Neustadt hat Ramsebner immer noch hin und wieder Kontakt. „Es war dort eine schöne Zeit und im Sommer bei meiner Rückkehr zu Austria ist alles korrekt abgelaufen“, erzählt er von seinem guten Draht zum SCWN und seinem Abschied von unserem Sonntag-Gegner. Gegen diesen wollen die Veilchen Selbstvertrauen für den schweren Gang nach Madrid zu Atletico (Mittwoch, 20.45 Uhr/live Puls 4 und Sk Austria) tanken.

Dass „Ramsi“ vorher ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub auf dem Rasen feiern möchte, ist zu verständlich. In der laufenden Bundesliga-Saison kam er bisher erst zu 90 Einsatz-Minuten, die er alle am 6. Oktober beim 1:2 gegen Salzburg absolviert hat. Freilich könnten es ein paar Spiele mehr sein. „Jeder will spielen. Ich versuche mein Bestes zu geben und hoffe, dass ich in nächster Zeit eine Chance bekomme und sie dann nütze“, sagt der U19-EM-Teilnehmer von 2007.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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