06.12.2013, 11:15 Uhr

RAMSEBNER VOR ADMIRA-SPIEL: "WIR SIND AUCH IM AUFWIND!"

Ramsebner vor Admira-Spiel: "Wir sind auch im Aufwind!"

„Wir sind auch im Aufwind“, sagte Christian Ramsebner nach dem 3:2 über Sturm Graz und der Verbesserung auf den dritten Tabellenrang bzw. vor dem nächsten Heimspiel des FK Austria Wien am Samstag (19.00 Uhr, Generali-Arena, jetzt Tickets sichern) in der 19. Bundesliga-Runde gegen Schlusslicht Admira Wacker. Die Südstädter haben trotz des 0:1 zuletzt in Wiener Neustadt in den vergangenen Wochen wie unsere Veilchen einen Aufwärtstrend gezeigt.

Brachten es die Niederösterreicher in den ersten neun Saison-Runden auf nur vier Zähler, so waren es im zweiten Viertel immerhin deren 14! Diese Ausbeute, die durch den Abzug von acht Punkten wegen Lizenzverstößen reduziert wurde, macht auf Ramsebner keinen großen Eindruck: „Wir spielen daheim, sind Favorit und wollen den nächsten Dreier in der Liga holen!“


Zwölf Zähler aus den jüngsten fünf Runden (4-01-/12:3 Tore) beweisen, dass die violette Formkurve nach oben zeigt. Das soll in der Generali-Arena vor dem letzten Champions-League-Auftritt (Mittwoch, 20.45 Uhr/live Puls4 und Sky, Happel-Stadion gegen Zenit St. Petersburg) aus moralischen Gründen so bleiben. Der Partie am Samstag dürfte übrigens auch das Wetter nicht im Weg stehen - seit Dienstag läuft die Rasenheizung in der Generali-Arena. „In Grödig hat es ein bisschen an der Chancenauswertung gehapert, sonst waren wir grundsätzlich nicht so schlecht“, meint der im Sommer aus Wr. Neustadt zurückgekehrte „Ramsi“.


Der Innenverteidiger, der in Grödig (0:1) und zuletzt gegen Sturm für Kaja Rogulj (Oberschenkel-Probleme, aber seit Mittwoch wieder voll im Training) aufgeboten worden war, machte gegen die Grazer alle Höhen und Tiefen eines Fußballers durch. Der 24-Jährige erzielte sein erstes Tor in einem Pflichtspiel für die Austria zur wichtigen 1:0-Führung (14./Kopf), sah dann die Gelbe Karte (25.) und musste schließlich verletzt (71.) vom Rasen.


„Über meinen ersten Treffer freue ich mich natürlich sehr, über die Gelbe ärgere ich mich ein bisschen. Weil ich glaube, dass Beric dem Ortlechner hineingelaufen ist, aber ich dafür verwarnt wurde“, meinte der 1,91-m-Hüne nach seinem insgesamt achten Pflichtspiel-Saison-Einsatz, der im Finish und einer 3:1-Führung wegen einer Blessur vorzeitig endete.


Der 45-fache ÖFB-Nachwuchs-Teamspieler war nach einem Kopfball-Duell beim Aufkommen auf dem Boden mit seinem rechten Knöchel umgeknickt. „Ich habe nicht mehr zu hundert Prozent belasten können und wollte nichts riskieren“, sagte der Premieren-Torschütze zu seiner Auswechslung. Danach hatte er die Austria-Kabine an dem Abend als letzter Spieler verlassen. Die Blessur wurde von den Therapeuten intensiv behandelt.


Am Mittwoch war der Oberösterreicher schon wieder in der Kraftkammer zu sehen. „Ich glaube, es ist nicht so tragisch“, gab Ramsebner vorerst vorsichtige Entwarnung. Er werde alles tun, um für die Admira-Partie fit zu werden. „Man wird sehen, wie es weitergeht, was der Trainer entscheidet“, sagte er. Admira wäre übrigens auch eine Premiere, denn gegen sie hat der Abwehrmann im Austria-Dress noch nie in der Bundesliga gespielt.   


Im ersten Saison-Duell (2:0 heim) war er nicht im Kader, im zweiten (0:1 auswärts) saß er auf der Bank.  Als Spieler des SC Wr. Neustadt trat er hingegen dreimal gegen Admira an, feierte zwei Siege, erreichte ein Remis und erzielte am 20.4.2013 beim 3:0 mit dem Kopf das 1:0. Ramsebner ist seit 1. Juli 2013 wieder ein Veilchen und hat einen Vertrag bis Juni 2015 mit Option. In der Gruppe G der Champions League spielte er sowohl in St. Petersburg (0:0) als auch in Madrid gegen Atletico (0:4) jeweils durch.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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