28.11.2013, 15:55 Uhr

PARITS ZIEHT ZWISCHENBILANZ UND BLICKT AUF GRÖDIG VORAUS

Parits zieht Zwischenbilanz und blickt auf Grödig voraus

Thomas Parits (AG-Vorstand Sport) nimmt die Formkurve der Mannschaft wohlwollend zur Kenntnis. Zwar stehe die Austria tabellarisch wieder im Plansoll, gerade gegen Teams wie den SV Grödig habe man aber noch etwas gutzumachen, nachdem das erste Saisonduell äußerst unglücklich verloren ging.


Parits‘ Worte zeugen von Zuversicht: Selbstbewusster, kompakter und effizienter als noch vor einigen Wochen trete die Mannschaft nun auf – so darf es weitergehen.


Die letzten drei Meisterschaftsspiele wurden gewonnen, beim FC Porto nahm die Austria immerhin einen Punkt mit. Wie beurteilen Sie den derzeitigen Aufwärtstrend?

Parits: „Wir haben hart dafür gearbeitet. Es ist positiv, dass wir in den letzten drei Spielen neun Tore erzielt und keines erhalten haben. Die Mannschaft hat sich vor allem in der Defensive stabilisiert, vorne ist zudem die Effektivität zurückgekehrt. Die Spieler sind mit hoher Konzentration bei der Arbeit.“


Vor einigen Wochen meinten Sie, dass es Erfolgserlebnisse brauche, damit die Mannschaft wieder in Fahrt kommt. Was trauen Sie ihr anhand der jüngsten Serie zu?

„Unser Ziel ist nach wie vor, am Ende der Saison in der Top-3 zu stehen. Da sind wir jetzt einmal dabei. Man sieht ja, wie sich die Spieler präsentieren, sie sind selbstbewusst. Einige hatten zu Beginn der Saison Probleme mit ihrer Form, sind aber jetzt wieder im Kommen. Das stimmt mich zuversichtlich. Jetzt stehen uns aber noch intensive Wochen bevor, in denen wir wichtige Punkte holen können. Und gegen Grödig haben wir ohnehin noch etwas gutzumachen…“


Grödig fügte uns am 15. September die erste Heimniederlage nach acht Spielen zu, nachdem man speziell in Halbzeit eins hochkarätige Chancen ausließ. Welchen Eindruck konnten Sie vom Austeiger bislang gewinnen?

„Grödig macht eine gute Figur, was für einen Aufsteiger nicht unüblich ist. Die Mannschaft spielt guten Fußball, agiert mit Elan. Sie kreieren viele Torchancen. Ich traue ihnen durchaus zu, dieses Niveau bis zum Ende der Saison halten zu können. Auch Wolfsberg hat letztes Jahr als Aufsteiger knapp den Europacup verpasst, die Admira vor zwei Jahren gar den Einzug geschafft.“


Was wird nötig sein, um Punkte aus Salzburg mitzunehmen?

„Wir haben in den letzten drei Meisterschaftsspielen wenig zugelassen, sind kompakter geworden. Wir arbeiten zurzeit gut gegen den Ball, auch die Stürmer nehmen sich hier nicht aus. Grödigs Mannschaft hat unterdessen gezeigt, dass sie auch trotz der Turbulenzen außerhalb des Platzes weiter Leistung bringen können. Ich denke nicht, dass der Wettskandal, der komplett aufgedeckt werden und entsprechend sanktioniert werden muss, Auswirkungen auf das Team hat. Unsererseits gilt es, eine hochkonzentrierte Leistung abzurufen, dann können wir in Grödig punkten.“


Speziell in der oberen Tabellenhälfte sind die Teams zuletzt wieder enger zusammengerückt.

„Vor einigen Wochen galten die Salzburger noch als die ‚Unbesiegbaren‘‘. Der Liga tut es gut, dass ihr Vorsprung etwas geschmolzen ist. Die Admira hat beispielsweise gezeigt, dass Salzburg durchaus auch geschlagen werden kann.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
» zur Gesamttabelle