12.06.2013, 17:15 Uhr

PARITS: "ES WÄRE FALSCH, ZEIT STATT QUALITÄT ZU PRIORISIEREN!"

Parits: "Es wäre falsch, Zeit statt Qualität zu priorisieren!"

Mit Peter Stögers Abschied in Richtung Köln wurde der Trainersessel des österreichischen Meisters frei. Thomas Parits, AG-Vorstand Sport, nimmt zu den aktuellen Ereignissen Stellung und erklärt, wie das Prozedere der Suche nach einem Nachfolger aussieht.


Thomas Parits über…


… den Abschied von Peter Stöger: „Peter Stöger hat mich vor knapp zwei Wochen über das Interesse des 1. FC Köln informiert, seither wurden sehr viele Gespräche geführt. Wir hatten langfristige Pläne mit Peter, ihm einen Drei-Jahres-Vertrag zu deutlich verbesserten Bezügen angeboten. Die Herausforderung, mit Köln in die deutsche Bundesliga aufzusteigen, war aber größer für ihn.“


… Stögers frühzeitig geäußerten Wunsch, nach Köln zu wechseln: „Peter hat lange auf diese Chance gewartet und ein sehr gutes Angebot aus Köln erhalten.  Als Spieler ist ihm der Sprung ins Ausland nie gelungen, jetzt wollte er diese Möglichkeit unbedingt wahrnehmen. Wir haben nie beabsichtigt, ihm Steine in den Weg zu legen. Allerdings ist es unsere Pflicht, immer eine faire und gute Lösung für die Austria zu finden.  Wir gehen im Guten auseinander. Peter hat mitgeholfen, die Austria weiter voranzubringen und bleibt eine violette Legende, wir wünschen ihm alles Gute in Köln.“


… die Suche nach dem "Richtigen": „Die erste Phase, einen Beschluss über Peter Stögers Zukunft herbeizuführen, ist seit Mittwochvormittag abgeschlossen. Jetzt gilt es, einen Trainer zu finden, dessen Attribute sich mit jenen unseres Anforderungsprofils decken und der sich mit der Philosophie des FK Austria Wien identifizieren kann.“


… die restlichen Mitglieder des Trainerteams: „Manfred Schmid, Martin Mayer und Franz Gruber haben ihre großen Qualitäten in ihren Funktionen mehrfach unter Beweis gestellt, wir möchten sie beim Klub halten.“


… den Zeitraum bis zur Präsentation eines neuen Trainers: „Die Austria-Familie darf sich sicher sein, dass wir eine gute Lösung präsentieren werden. Je früher dies geschieht, desto lieber ist es uns natürlich. Aber es wäre der falsche Weg, Zeit statt Qualität zu priorisieren.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 32 50
2. SK Rapid Wien 32 38
3. RZ Pellets WAC 32 35
4. LASK 32 33
5. TSV Prolactal Hartberg 32 27
6. SK Puntigamer Sturm Graz 32 19
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FK Austria Wien 32 34
2. CASHPOINT SCR Altach 32 26
3. spusu SKN St. Pölten 32 25
4. SV Mattersburg 32 21
5. FC Flyeralarm Admira 32 18
6. WSG Swarovski Tirol 32 16
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