16.02.2013, 11:20 Uhr

MADER: "ICH STELLE MICH GERNE IN DEN DIENST DER MANNSCHAFT"

Mader: "Ich stelle mich gerne in den Dienst der Mannschaft"

Ein violetter Dauerläufer, der im Mittelfeld für Ordnung sorgt, ist unsere Nummer 17 Florian Mader. Von Trainer Peter Stöger wird er für sein gutes Passspiel gelobt, seine Torquote möchte er allerdings noch verbessern – am besten gleich im Derby.


Zu Beginn der Saison war Mader noch kein Stammspieler, doch ab dem Spiel in Runde elf gegen Sturm Graz stand er in jeder Partie in der Startaufstellung und ist Teil der tollen Austria-Sieges-Serie. Seit Ende September ist die Wiener Austria in der Bundesliga unbesiegt. "Ich habe immer gewusst, wenn ich im Training ordentlich Gas gebe, wird die Chance früher oder später wieder kommen und auf das habe ich gehofft. Der Erfolg ist umso schöner, wenn man seinen Teil dazu beitragen kann."


Wenn man an den tollen Spielen im Herbst noch etwas verbessern kann, dann ist Mader der erste, der bei sich selbst ansetzt. Die Torausbeute – ihm gelang bisher ein Kopfballtreffer gegen Innsbruck – soll noch verbessert werden. "Es ist schon schön, wenn man Tore macht und ich denke schon, dass ich noch torgefährlicher werden sollte. Es zählen aber im Grunde nur die Ergebnisse und ich stelle mich da gerne in den Dienst der Mannschaft."


Trotzdem hätte er nichts dagegen, wenn es schon im Derby einen Mader-Treffer zu feiern gäbe. "Natürlich wäre es schön und ich werde alles daran setzen." Froh ist der 30-jährige Tiroler auch, dass die Vorbereitung zu Ende geht und wieder um Punkte in der Meisterschaft gefightet wird. "Die Pause war wichtig, um kleinere Blessuren ein bisschen auszukurieren. Jetzt ist es aber nach der intensiven Vorbereitung genau richtig, dass es wieder los geht."


Einen Vorteil in der finalen Vorbereitung auf den Auftakt sieht Mader auch in der Infrastruktur der Veilchen. Durch die Halle in der Austria-Akademie konnte das Trainings-Programm trotz des neuerlichen Wintereinbruchs voll durchgezogen werden. "Bevor wir irgendwo im Schnee herumhüpfen, ist die Halle die perfekte Alternative." In den letzten Tagen wurde noch an der Schnelligkeit gefeilt, diese Inhalte haben sich auch in der Halle perfekt umsetzen lassen.


Eine besondere Stärke des zentralen Mittelfeldspielers ist seine Passqualität. Dadurch gehen im Mittelfeld wenige Bälle verloren und es werden mühsame Meter gespart. "Das Passspiel, auch die langen Pässe, sind sicher eine meiner Stärken. Aber ich denke auch, dass ich einen guten Schuss habe", sagt er schmunzelnd. Wohlwissend, dass in dieser Saison noch kein Mader-Kracher im gegnerischen Kasten eingeschlagen hat.


Einschlagen sollen in den kommenden Spielen auch wieder die Schüsse von Heimkehrer Nacer Barazite. In der Mannschaft sind alle Spieler froh, ob der Heimkehr des Technikers. "Als ich ihn am Flughafen getroffen habe, war es eigentlich so als ob er nie weggewesen wäre. Das Wiedersehen war sehr vertraut und herzlich", kann auch Mader dem Transfer nur Positives abgewinnen.


Die Qualität eines Nacer Barazite könnte im Frühjahr noch ein ganz wichtiger Baustein zum Erfolg werden. "Bara hat unbestritten sehr große fußballerische Qualitäten und ich bin überzeugt, dass er im Frühjahr eine sehr gute Rolle spielen wird und uns ordentlich weiterhelfen kann."

 

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Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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