14.11.2013, 14:51 Uhr

JUNGPROFI BERNHARD LUXBACHER HAT GANZ GROßEN ALS VORBILD

Jungprofi Bernhard Luxbacher hat ganz Großen als Vorbild

Bernhard Luxbacher, der in der Herbstsaison der Regionalliga Ost 14 Mal in der Startelf unserer Amateure stand, ist eine der Hoffnungen für die violette Fußball-Zukunft. Seit 1. November darf der Wiener mit den Profis des FK Austria Wien mittrainieren und saß auch schon zuletzt im Heimspiel gegen den WAC (1:0) erstmals auf der Ersatzbank. „Ich bin froh, dass ich wieder die Chance bekomme, mich zu zeigen“, sagte „Luxi“, wie er gerufen wird.

 
Ganz so neu ist der Profibetrieb für das Jungveilchen freilich auch nicht mehr. Denn unter Peter Stöger hat Luxbacher vorige Saison schon einmal eine Woche bei den angehenden Meistern schnuppern dürfen. „Das war eine sehr gute und wichtige Erfahrung für mich, da habe ich gesehen, was mir fehlt. Das habe ich nun in einem halben Jahr versucht, aufzuarbeiten“, erzählte Luxbacher von seinem zweiten „Aufstieg“ innerhalb des Klubs.

 
Das Talent, das am kommenden Montag den 19. Geburtstag feiert, ist von Kapitän Manuel Ortlechner und Co. gut aufgenommen worden. „Am Anfang ist es als Junger nicht so einfach, aber man darf sich nicht verstecken und muss Selbstvertrauen zeigen. Ich habe mich gut integriert. Ich bin zuversichtlich, dass es mit der Zeit immer besser wird“, zeigt „Luxi“ keine Scheu vor großen Namen.

 
AG-Sportvorstand Thomas Parits („Er und Sascha Horvath haben sich durch Leistung aufgedrängt“) und Cheftrainer Nenad Bjelica („Beide sind talentierte Spieler, Luxis Spielstil gefällt uns sehr“) halten große Stücke auf den Youngster. Diese lobenden Worte hört der 18-Jährige gerne und empfindet sie als großen Ansporn. „Trotzdem muss man sich jedoch immer wieder durch Leistung bestätigen, ich gebe mein Bestes“, verspricht der Wiener, der bei den Amateuren meist im linken Mittelfeld zum Einsatz kam, aber auch rechts sowie im offensiven, zentralen Mittelfeld spielen kann.

 
Luxbachers persönliche Ziele bei den Profis liegen auf der Hand und lauten: Zuerst einmal Fuß fassen und an ein ganz anderes, höheres Tempo gewöhnen. „Auch vom Körperlichen ist es anspruchsvoller, etwas anderes“, sagt er und nannte als einen sehnlichen Wunsch „von Zeit zu Zeit Einsatzminuten“ zu bekommen. Dem ordnet er alles unter.

 
„Ich habe entschieden, mich voll auf den Fußball zu konzentrieren.“ Er weiß, dass er dort noch viel lernen und verbessern muss. So zum Beispiel im Abschluss. Nur ein Tor in 14 Spielen sei etwas wenig, da müsse mehr rausschauen, gesteht er selbstkritisch. „Daran arbeite ich und ich bin mir sicher, dass es besser werden wird“, sagt Luxbacher, der sich als „technisch versierter Spieler“ sieht, gerne das Eins-zu-Eins sucht und den Zug aufs Tor liebt.

 
Sein Vorbild ist ein ganz Großer des internationalen Fußballs und auch im Mittelfeld Zuhause. Es ist der Spanier Andres Iniesta, der mit dem FC Barcelona und dem Nationalteam alles gewonnen hat, was es so zu gewinnen gibt. Unser „Luxi“ muss zuerst noch kleinere Brötchen backen und so hofft er einmal, am 23.11. (19.00 Uhr) in Innsbruck gegen Wacker in der 16. Bundesliga wieder dem Profi-Kader anzugehören.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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