23.02.2013, 20:15 Uhr

DIE VIOLA-SHOW GEHT WEITER: 4:0-KANTERSIEG ÜBER DIE ADMIRA

Die Viola-Show geht weiter: 4:0-Kantersieg über die Admira

Es war ein Sieg der gesamten Austria-Familie. Um 5:00 Uhr morgens hatten die Stadioncrew sowie 50 Helfer die Arbeit gegen die weiße Pracht aufgenommen – und damit den Grundstein dafür gelegt, dass die Austria noch am selben Samstagabend einen 4:0-Erfolg über den in Weiß angetretenen Kontrahenten Admira Wacker einfahren konnte. Die Startelf-Rückkehrer Alex Gorgon und Emir Dilaver (der zudem zwei Assists lieferte) sowie Joker Roman Kienast (2x) trafen für den Tabellenführer - es war dies das 13. Spiel in Serie, in dem nicht verloren wurde!


Die Austria ging mit dem zu erwartenden Personal in die Partie. Auf der Rechtsverteidiger-Position sprang Dilaver für den gesperrten Fabian Koch ein. Der wiedererstarkte Gorgon kehrte in die Angriffsreihe zurück, spielte dort zusammen mit Philipp Hosiner und Marko Stankovic (Tomas Jun saß sein letztes Spiel Sperre ab). Admira-Coach Dietmar Kühbauer bot mit Segovia einen Startelf-, mit Rusek gar einen Bundesliga-Debütanten auf.


Die Veilchen begannen druckvoll – und fanden innerhalb der ersten elf Minuten gleich drei hochkarätige Chancen vor. Gorgon, Florian Mader und Alex Grünwald fanden jeweils in Philipp Hosiner einen Abnehmer, doch der hatte sein Visier zu diesem Zeitpunkt nicht richtig justiert.


Die Austria dominierte gegen tief stehende Südstädter das Mittelfeld, konnte in vielen Zonen Überzahlsituationen schaffen, wodurch James Holland und Co. zumeist gleich mehrere Anspielstationen zur Verfügung standen. So kamen Stankovic und Ortlechner zu zwei weiteren guten Möglichkeiten, ehe die Zuseher in der Generali-Arena endlich jubeln durften.


Zwei Akteure, die 2013 erstmals in der Startelf standen, zeichneten für die violette Führung verantwortlich. 30. Minute: Dilaver flankte aus dem Halbfeld ideal in den Lauf von Gorgon, unsere Nummer 20 gewann das Kopfball-Duell gegen Plassnegger und versenkte die Kugel im langen Eck – 1:0!


Die Gäste klopften in Halbzeit eins dreimal an. Zweimal nach Freistößen aus dem Halbfeld, einmal durch einen vermeintlich aussichtsreichen Schussversuch von Jezek kurz vor der Pause.


Halbzeit zwei ging in einer ähnlichen Tonart weiter – der Tabellenführer presste weiter, kam durch einen gefühlvollen Schlenzer durch Stankovic zur ersten dicken Chance im zweiten Durchgang (50.) und erzwang eine weitere Möglichkeit, als Admiras Segovia den Ball beinahe ins eigene Tor bugsierte (60.).


Die endgültige Erlösung sollte 20 Minuten später folgen. Gerade in einer Phase, in der die Gäste begannen, mehr Personal nach vorne zu werfen, war es Emir Dilaver, der nach einem Eckball von Grünwald per Kopf zur Stelle war (80.). Mit dem 2:0 ließ es sich auf der Trainerbank von Peter Stöger schon deutlich ruhiger leben.


Und es sollte noch ein weiterer Streich folgen. Mit seinen ersten sechs Ballkontakten bereitete der eingewechselte Roman Kienast zwei Torschüsse vor, mit den Kontakten sieben und acht traf er gleich zweimal (!). Zuerst verwandelte der zurzeit selbstbewusste Sturm-Hüne einen selbst herausgeholten Elfmeter (89.), eine Minute später versenkte er eine Dilaver-Hereingabe per Direktabnahme (90.). Der Treffer zum 4:0 war zugleich auch der in der Höhe mehr als verdiente Endstand.

 

Austria - Admira 4:0 (1:0)


Austria: Lindner; Dilaver, Rogulj, Ortlechner, Suttner; Holland, A. Grünwald, Mader (76. Vrsic); Gorgon, Hosiner (83. Kienast), Stankovic (63. Simkovic)


Admira: Macho; Passnegger, Drescher, Ebner, Auer; Sax (46. Schick), Mevoungou (69. Thürauer), Rusek, Jezek; Ouedraogo (82. Mikus), Segovia


Gelb: Stankovic; Plassnegger, Ouedraogo, Ebner, Jezek, Drescher, Macho


Tore: Gorgon (30.), Dilaver (80.), Kienast (89., 90.)


SR Prammer; 8.812 Zuschauer

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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