10.01.2013, 08:45 Uhr

DIE JUNGVEILCHEN BRECHEN WIEDER AUF, UM GÖTTINGEN ZU VERZAUBERN

Die Jungveilchen brechen wieder auf, um Göttingen zu verzaubern

Für die Amateure des FK Austria Wien begann am Montag Teil zwei der Mission, Platz eins in der Regionalliga Ost auch im Frühjahr zu verteidigen. Nach knapp drei Wochen Pause legten die Jungveilchen ähnlich los wie die Profis – mit umfangreichen Leistungschecks in der Halle der Nachwuchs-Akademie.


„Die Spieler haben einen fitten Eindruck hinterlassen“, zeigt sich Coach Herbert Gager zufrieden. Seine Akteure bekamen über die trainingsfreie Zeit individuelle Heimprogramme mit. „Dadurch konnten wir die gute körperliche Basis aus dem Herbst aufrecht erhalten.“


Ehe die Regionalliga-Saison mit 2. März fortgesetzt wird, bleibt noch genug Vorbereitungszeit, um neben den körperlichen Schwerpunkten auch aus taktischer Sicht weitere Fortschritte zu machen. Die Jungveilchen praktizierten im Herbst standardgemäß ein 4-3-3-System – und das sehr erfolgreich. Zehn Siege und vier Remis aus 15 Spielen bedeuten die Tabellenspitze in Österreichs dritthöchster Spielklasse, +18 Treffer zudem die beste Tordifferenz.


„Trotzdem wollen wir variabler werden und Antworten parat haben, wenn die Situation einmal Umstellungen erfordert.“ Heißt konkret: Ähnlich wie bei den Profis wird ein 4-4-2-System mit zwei zentralen Spitzen einstudiert.

 

Zudem werde man im einen oder anderen der elf Testspiele eine Dreierkette in der Abwehr aufbieten. Die Detailarbeit wird davor freilich im Training geleistet. „Auch wenn wir ein solches System dann vielleicht gar nicht in der Meisterschaft anwenden, können die Spieler von den Aufgaben in den für sie eher ungewohnten Situationen profitieren.“


Am Donnerstag bricht ein Teil der Jungveilchen (der andere trainiert mit den Assistenz-Trainern Robert Sara und Christian Puchinger in Wien) mit Gager in das deutsche Göttingen auf, wo man bei einem Hallenturnier an die starken Leistungen des Vorjahres anschließen möchte.


Damals hatten sich die Violetten bis ins Finale gezaubert, ehe man sich Schalke 04 geschlagen geben musste. Heuer befinden sich die Austria Amateure in einer Gruppe mit Hannover 96 und dem SC Freiburg. Doch die Publikumslieblinge des Vorjahres (Sascha Horvath wurde Spieler des Turniers) hoffen, ihr bei der damaligen Siegerehrung abgegebenes Versprechen einlösen zu können. Damals kündigten die Veilchen via Mikrofon an: „Nächstes Jahr holen wir uns den Pokal“ – und die Menge tobte!

 

Video-Bericht aus dem Vorjahr:

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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