07.06.2013, 11:19 Uhr

BUNDESLIGA-SAISON IM VIOLETTEN STATISTIK-RÜCKSPIEGEL – TEIL II

Bundesliga-Saison im violetten Statistik-Rückspiegel – Teil II

Der 24. Meistertitel des FK Austria hat viele Väter - Spieler, Trainer, Betreuer, Funktionäre und natürlich Fans. Es müssen viele Faktoren zusammenspielen, um eine Saison wie 2012/13 erleben zu dürfen.


Auf dem grünen Rasen erledigte unter anderem unser Torjäger vom Dienst seinen Job mit „Auszeichnung“. Philipp Hosiner, der Ende August 2012 von der Admira an den  Verteilerkreis geholt worden war, wurde mit 32 Treffern nicht nur Schützenkönig der Liga, sondern von den Präsidenten, Managern und Trainern der tipp3-Liga-Klubs auch zum „besten Spieler der Saison“ erkoren.


Der Burgenländer traf in sechs Spielen fünfmal für die Admira und in den restlichen Partien 27-mal für die Veilchen. Hosiner bescherte damit den Favoritnern die elfte Bundesliga-„Torkrone“, zuletzt stellte die Austria mit Roland Linz 2010/11 (21 Tore) den Schützenkönig. Klubbester Goalgetter ist aber weiterhin Toni Polster, der es 1986/87 auf 39 Treffer gebracht hat.


Wie alle in der Veilchen-Familie trauerte Hosiner dem verpassten elften Double durch das 0:1 im Cup-Finale gegen FC Pasching, den Vizemeister der Regionalliga Mitte, nach. „Wir haben alle zusammen eine sehr gute Saison gespielt, dass wir das Double nicht geholt haben, ist ein bitterer Beigeschmack“, sagte Hosiner stellvertretend für seine Mitstreiter.


In der Bundesliga hat der 24-Jährige jedenfalls sein Visier am besten eingestellt gehabt. Seine 32 Tore erzielte er in 14 Heim- und 18 Auswärtsspielen, wobei er es dabei auf insgesamt drei Triple- und neun Doppelpacks (davon 2 für Admira) brachte. Hosiner (43 Scorer-Punkte/32 Tore plus 11 Assists) und der Bullen-Spanier Jonathan Soriano (35/9 plus 26) sammelten mehr Zähler als sie Spiele bestritten haben!


Hosiner war nicht nur in der Torschützenliste Erster, sondern auch in der Scorer-Wertung (Tore plus Assists) Klassen-Primus. Als bester Assistsgeber weist die Statistik Tomas Jun aus. Zwölf „Joker“-Tore der Austria sind ebenso Spitze wie 17 Treffer per Kopf.


Statistische Bundesliga-Facts der Saison 2012/13 aus violetter Sicht:


VIOLETTE TORSCHÜTZEN:
27 Hosiner, je 10 Gorgon, Jun, je 7 A. Grünwald, Kienast, je 3 Simkovic, Stankovic, Suttner, je 2 Dilaver, Koch, Mader, Ortlechner, Rogulj, je 1 Barazite, Linz - plus zwei Eigentore
 

SCORER-WERTUNG (Tore plus Assists):
43 Punkte Hosiner (Austria/32+11), 35 Soriano (9+26), 26 Mane (beide Salzburg/16+10), 24 Jun (Austria/10+14)

 
ASSISTS:
14 Jun (Austria), je 13 Liendl (WAC), Meilinger (Ried), je 12 Hosiner (Austria/Admira), Berisha (Salzburg)

 
JOKER-TORE:
Klassen-Primus war auch in dieser Kategorie Austria mit 12 Treffern, dazu steuerte Kienast gleich vier Tore bei.

 
KOPF-TORE:
Auch hier war Austria mit 17 Toren Spitze, wobei Gorgon und Hosiner je viermal zur Stelle waren. Acht Treffer hat man per Kopf kassiert.
 

TORE in SPIELHÄLFTEN:
In den ersten 45 Minuten hat unsere Elf 30 Tore erzielt und 16 erhalten. Nach der Pause lautete unsere Ausbeute 54:15.
 

TORE in ersten 15 MINUTEN:
Platz eins in der Liga ging einmal mehr an unsere Violetten. Sie trafen zu Beginn elfmal (Hosiner 7x für Austria, 2x für Admira) und kassierten nur drei Bummerln.
 

TORE im FINISH (ab 76. Minute):
Mit 24 erzielten, die 4x noch zum Sieg und 1x zum Remis reichten, und nur sechs kassierten Goals sorgte die Austria ebenfalls für Spitzenwerte. Hosiner gab in dieser Zeit neunmal (einmal davon für Admira) seine Visitenkarte ab.
 

STANDARD-TORE:
In dieser Kategorie teilten sich Austria und Salzburg die Nummer-1-Position. Beide Vereine brachten es auf 21 erzielte und 13 erhaltene Treffer.
 

HÖCHSTE SIEGE:
In der Generali-Arena besiegten Hosiner und Co. die SV Ried 6:1 (14. Runde) und auswärts gab es gegen SV Mattersburg ein 4:0 (26. Runde).
 

HÖCHSTE NIEDERLAGEN:
Vor eigenem Publikum setzt es gegen Aufsteiger WAC ein 0:4 (28. Runde) und in der Fremde musste sich unser Mannschaft in Salzburg 0:3 (36. Runde) geschlagen geben.
 

ELFMETER:
Der Austria wurden fünf Strafstöße in den 36 Spielen zugesprochen, die auch alle (mitunter im Nachschuss) verwertet wurden. Gegen uns wurden zwei Penaltys verhängt, die zu zwei Verlusttreffern führten. Für uns trafen A. Grünwald (3), Kienast sowie Gorgon im Nachschuss, nachdem Hosiner an Borenitsch gescheitert war.
 

TABELLENFÜHRER:
Das waren die Veilchen von der 6. bis zu 9. und ab der 13. Runde durchgehend, also insgesamt 28 mal. Fünfmal durfte sich Rapid an der Tabellenspitze sonnen, die Salzburger waren gar nur dreimal Erster.

 
VORSPRUNG:
Mit fünf Zählern Vorsprung auf Titelverteidiger Salzburg beendete die Austria die Liga-Saison, das ist das zweitgrößte Guthaben in den beiden violetten Meisterjahren (2003 vor dem GAK 13 sowie 2006 ebenfalls vor Salzburg vier) seit Einführung der Drei-Punkte-Regel (1995/96). Den Bundesliga-Rekord halten Sturm Graz vor Rapid 1997/98 und Salzburg vor Ried (2006/07) mit je 19 Punkten.

 

Linktipp:

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Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 18 36
2. FC Red Bull Salzburg 18 34
3. FK Austria Wien 18 34
4. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 17 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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