12.03.2013, 09:45 Uhr

AUSTRIA ARBEITET AUF HOCHTOUREN AN LIZENZ-ANTRAG

Austria arbeitet auf Hochtouren an Lizenz-Antrag

Im Lager des FK Austria wird wie in allen 19 weiteren Klubs der tipp3-Bundesliga und der „Heute für Morgen“-Ersten Liga emsig an der Fertigstellung des Lizenzantrags für die Saison 2013/14 gearbeitet. Die Unterlagen müssen bis kommenden Freitag zeitgerecht eingereicht werden. „Es ist noch sehr viel zu tun, wir haben noch arbeitsreiche Tage vor uns“, sagte Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer.

 
Es gibt keine Garantie, dass man die Lizenz in erster Instanz erhalten werde. „Aber wir bemühen uns natürlich alle und ich bin optimistisch, dass wir es letztlich auch heuer wieder schaffen“, hofft Kraetschmer, der sich gemeinsam mit seinen Mitarbeitern trotz der Erfolge und Tabellenführung unserer Mannschaften mit einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld konfrontiert sieht.

 
Wie immer zu dieser Jahreszeit gehe es darum, bestehende Verträge mit Sponsoren zu verlängern oder neue Partner durch rechtsverbindliche Zusagen für Kooperationen zu gewinnen. „An diesen Aufgaben arbeiten wir bis Freitag intensiv, viele unserer Klubfunktionäre unterstützen uns wirklich nachhaltig“, versicherte Kraetschmer. Und außerdem darf man nicht vergessen, dass es nicht allein um die finanzielle Lizenzierung geht.

 
Es sei vielmehr die Erstellung eines ca. 120 Seiten starken Katalogs erforderlich, der unter anderem auch Ausbildungsnachweise von Trainern und Mitarbeitern, diverse Sicherheitszertifikate für die gesamte Anlage rund um die Generali-Arena, Elektrobefunde für die Flutlichtanlage etc. umfasst. Der Fokus, so der Ex-Banker, liege aber klar auf dem Nachweis der Ausfinanzierung für die laufende Saison 2012/13 und des Lizenz-Budgets 2013/14. „Ich glaube, dass die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen alle Klubs betreffen“, meinte der 41-Jährige.

 
Es seien einige gute Voraussetzungen geschaffen worden, wie z.B. der neue TV-Vertrag, der „mehr Einnahmen bringt, aber nicht in der Dimension wie in anderen Ländern“. Der violette Wirtschaftschef hat nie verhehlt, dass es ein schwieriges Jahr werden würde, weil man erstmals nach zehn Jahren nicht im Europacup vertreten ist. Aber sein Ziel bleibt es, am Ende der Saison die „schwarze Null“ zu erreichen.


Dieses Vorhaben bleibt hart und schwer, doch die Erfolge des aktuellen Tabellenführers helfen natürlich durch höhere Umsätze im Merchandising-Bereich, auf dem Zuschauer-Sektor etc.  Andererseits darf man jedoch nicht außer Acht lassen, dass durch die Erfolge ein Mehraufwand für die Prämien für Spieler und Betreuer anfällt.

 
Mit der Abgabe der Lizenz-Unterlagen am kommenden Freitag, dem die Prüfung dieser durch den Senat 5 der Bundesliga im März und April sowie die Entscheidung in erster Instanz (Senat 5) am 30. April folgt, ist die administrative Arbeit am Verteilerkreis aber noch lange nicht beendet. Weil dann Sport-Vorstand Thomas Parits Verhandlungen mit jenen Spieler aufnehmen wird, deren Verträge auslaufen bzw. vorzeitig verlängert werden sollen. Und natürlich werden die Sponsorgespräche fortgesetzt, um die wirtschaftliche Basis für die nächste Saison bestmöglich zu verbreitern.

 
„Das Lizenz-Budget haben wir am 6. März in unseren Gremien (Verwaltungs- und Aufsichtsrat) beschlossen. Nun müssen wir noch die notwendigen Unterlagen finalisieren und alles fristgerecht einbringen“, versprach Kraetschmer. Er hofft wie die gesamte Austria-Familie, dass es letztlich auch abseits des Rasens in dieser Frage (wieder) ein violettes Happy End geben wird.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 18 36
2. FC Red Bull Salzburg 18 34
3. FK Austria Wien 18 34
4. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 17 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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