22.10.2012, 13:41 Uhr

ZAHLEN & PRESSESTIMMEN ZUM SIEG IM 303. WIENER DERBY

Zahlen & Pressestimmen zum Sieg im 303. Wiener Derby

Das 303. Wiener Derby wusste nicht nur ob des 2:0-Sieges der Austria, sondern auch aus statistischer Sicht mit einigen Schmankerln aufzuwarten.

 

Ein Auszug: Mit acht Torschuss-Vorlagen lieferte Wirbelwind Tomas Jun so viele wie noch kein anderes Veilchen in dieser Saison. Zumal der Tscheche gemeinsam mit Philipp Hosiner auch die meisten Torschüsse abgab (jeweils vier) - somit war Jun an respektablen zwölf Abschlüssen beteiligt. Alex Gorgon glänzte diesmal in Sachen Effizienz und machte aus zwei Schüssen seine ersten beiden Derby-Tore.

 

Die meisten Ballkontakte auf violetter Seite hatte wie so oft Linksverteidiger Markus Suttner (79), stärkster Zweikämpfer war der Stratege im defensiven Mittelfeld, James Holland (77 Prozent gewonnen).

 

Und auch die allgemeinen Matchdaten spuckten nach 92 Spielminuten interessante Werte aus. Da etwa hatten die Veilchen doppelt so viele Torschüsse (20) wie die Gäste von Rapid (10). Auch über die Flügel war die Mannschaft von Peter Stöger agiler, brachte 14 Flanken (Rapid acht) zur Mitte.

 

In Sachen Ballbesitz hatten Florian Mader und Co. mit 52 Prozent knapp die Nase vorne, dafür kam man mit deutlich weniger Fouls (14:21) aus. Einzig in der Eckball-Wertung hatten die Hütteldorfer knapp die Nase vorne (5:7).

 

Die Austria kassierte damit auch im vierten und letzten Wiener Derby des Kalenderjahres 2012 kein Tor - das gab es seit Anbeginn der Fußballmeisterschaft in Österreich im Jahr 1911 noch nie.

 

Pressestimmen nach dem 303. Wiener Derby

 

Der Kurier wusste zu berichten: „Das Derby wurde zum Lehrspiel“. „Eine groß aufspielende Austria führte im 303. Wiener Derby Rapid vor und siegte hochverdient 2:0. Die Statistik kann gnadenlos sein. Rapid erzielte erstmals in der Liga-Geschichte in den vier Derbys eines Jahres kein Tor.“


Das Sportressort der Krone titelte am Montag in Anspielung auf den Spitznamen des Doppeltorschützen Alex Gorgon: „Austria hatte den ‚Gogo-Tänzer'!“ Weiters heißt es: „Das war ein Derby ganz nach dem Geschmack der violetten Fans. Erster Sieg in der Generali-Arena nach zuletzt vier sieglosen Heimduellen mit Rapid, das siebente Derby in Folge nicht verloren – und mit einem Punkt Rückstand erster Verfolger von Meister Salzburg, während Rapid nach dem 0:2 nun vier Punkte zurückliegt. Matchwinner war mit einem Doppelpack Alexander Gorgon."


Der Standard berichtete in seiner Überschrift: „Austria hat eine Hetz mit den Grünen“. Die Presse verwies in ihrem Vorspann unter anderem auf die Tabelle: „Die Violetten waren Erzrivalen Rapid in allen Belangen klar überlegen, nur die mangelnde Chancenverwertung verhinderte einen noch höheren Erfolg. Auf Tabellenführer Salzburg fehlt ein Punkt.“


Die Tageszeitung Österreich schrieb: „Austria demoliert Rapid. Die Austria dominierte das 303. Wiener Derby nach Belieben und siegte mit 2:0. Rapid wusste sich nur mit Frustfouls zu helfen.


Die Heute meinte: „Starke Austria 2, inferiore Rapid 0“. „Die ausverkaufte Generali-Arena war in violetter Hand. […] Schaulaufen in Violett! Die Austria gewann das Derby gegen Rapid vor 12.500 Zuschauern hochverdient mit 2:0.“ Eine Spalte wurde auch dem Doppeltorschützen gewidmet. Headline: „Derby-Held Gorgon: ‚Das wird immer in Erinnerung bleiben.‘“


sport.orf.at machte mit am Montagfrüh mit den Worten auf: „Überlegene Austria vergibt Kantersieg.“ Von der laola1.at-Startseite lachte Gorgon mit den Worten: „Ein unbeschreibliches Gefühl.“ Im Text hieß es: „Als der Ball in der 29. Spielminute erstmals im Netz zappelte, rannte der Rechtsfuß schnurstracks Richtung Ersatzbank und feierte mit Emir Dilaver. ‚Emir ist mein bester Freund im Team. Wir machen sehr viel gemeinsam. Diesmal hat er nicht gespielt, deswegen habe ich mit ihm gejubelt, um den Zusammenhalt zu zeigen‘, begründet der Österreicher mit polnischen Wurzeln sein Zelebrieren.“


Auch sport10.at textete: „Alexander Gorgon kürte sich beim großen Wiener Derby gegen Rapid zum Matchwinner. Mit zwei Toren schoss er seinen Herzensklub praktisch im Alleingang zum Sieg.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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