28.04.2012, 09:00 Uhr

WACKER INNSBRUCK AUCH IM JAHR ZWEI NACH DEM AUFSTIEG KONSTANT

Wacker Innsbruck auch im Jahr zwei nach dem Aufstieg konstant

Wie schon in der vergangenen Saison rechnet sich Wacker vor dem heutigen Match bei der Wiener Austria noch Chancen auf einen Europacup-Startplatz aus. Völlig zu Unrecht sind diese Hoffnungen bei einem Blick auf die aktuelle Tabelle nicht. Nur zwei Punkte Rückstand auf Platz drei, der für das internationale Geschäft reicht, scheinen nicht unaufholbar. Die Veilchen wollen ihnen bei ihrem Vorhaben natürlich einen Strich durch die Rechnung machen.

 

Respekt vor den Leistungen der Tiroler hat man natürlich trotzdem, immerhin sammelten sie schon über die gesamte Saison fleißig ihre Punkt und verloren beispielsweise im Frühjahr bei fünf Siegen und vier Remis nur drei ihrer zwölf Partien.

 

Eine absolute Schlüsselkraft und einer der Hauptgründe dafür, dass Wacker überhaupt Richtung Europa schielt, ist Tormann und Ex-Veilchen Szabolcs Safar der an der Nordkette seinen dritten Frühling erlebt und bei den Wacker Fans beinahe Runde für Runde zum Spieler der Runde gewählt wird.

 

Um und Auf bei den Tirolern ist und bleibt auch Abräumer Thomas Abraham, der gegen die Admira vor zwei Runden aufgrund einer Gelbsperre nach 65 Pflichtspielen in Folge erstmals seit langem wieder pausieren musste. Sicher nicht dabei sein wird Unglücksrabe Peter Hackmair, der nach einer Knorpelverletzung zum x-ten Mal in den vergangenen Jahren lange pausieren muss.

 

Newcomer der Saison bei den Tirolern ist der 22-jährige Mittelfeldspieler  Christopher Wernitznig, der im Winterschatten von Spielmacher Carlos Merino bereits fünf Saisontreffer und sechs Assists am Konto hat und es damit sogar locker unter die Top 10 der Scorerwertung schafft.

 

Wacker ist die beste Mannschaft in der Liga, wenn man nur die Ergebnisse der ersten Spielhälfte berücksichtigt. Da wären die Tiroler mit 50 Punkten vor Salzburg (46) die Nummer eins. Andererseits sind sie nach dem Wechsel eines der schwächsten Teams. Die Resultate der zweiten Spielhälfte brächten für sie nur 29 Zähler, damit wären sie Vorletzter vor dem Kapfenberger SV.

 

Mit dem Kärntner Walter Kogler ist ein Ex-Austria-Spieler aktueller Trainer der Tiroler. „Kogsi“ sitzt zum 68. Mal in der Bundesliga auf der Wacker-Bank (23 Siege -24 Remis-20 Niederlagen). In der Fremde lautet seine Bilanz: 8-14-11.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 18 36
2. FC Red Bull Salzburg 18 34
3. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
4. FK Austria Wien 18 32
5. SK Rapid Wien 18 24
6. FC Admira Wacker Mödling 18 23
7. RZ Pellets WAC 17 22
8. SV Guntamatic Ried 18 17
9. SV Mattersburg 18 14
10. SKN St. Pölten 18 14
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