Akademie 27.11.2012, 10:52 Uhr

U18-SPIELER VUKOVIC: "MEIN ALLTAG IN DER BALLSPORT-AKADEMIE"

U18-Spieler Vukovic: "Mein Alltag in der Ballsport-Akademie"

Vor einiger Zeit hat der FK Austria Wien gemeinsam mit den Vienna D.C. Timberwolves (Basketball), den Raiffeisen Vikings (American Football) und SV Schwechat (Volleyball) die ERSTE WIENER BALLSPORT AKADEMIE, kurz EWBA, gegründet.


Einer, der sowohl in der Schule als auch in der U18-Mannschaft der Austria mit guten Leistungen aufzeigt, ist Boris Vukovic. Der 15-jährige Innenverteidiger besucht zurzeit die sechste Klasse des EWBA-Realgymnasiums, erzielte kürzlich seine ersten beiden Saison-Tore und träumt von einer Profi-Karriere sowie einem Studium, wie er im Interview erklärt.


In der ERSTEN WIENER BALLSPORT AKADEMIE sind die besten Nachwuchsspieler vereint. Wie hat sich dein Einstieg gestaltet?


Boris Vukovic: Nachdem ich die vierte Klasse im Polgargymnasium abgeschlossen habe, bin ich nicht nur in die Austria-, sondern auch in die Ballsport-Akademie gewechselt – und dort hat eigentlich alles auf Anhieb funktioniert. Der Stundenplan ist immer mit den Trainings abgestimmt. Wenn wir beispielsweise in der Früh trainieren, beginnt die Schule erst um 12:45 Uhr.


Wie verläuft ein Tag, an dem du morgens Training hast?


Nachdem ich meine Schul- und Trainingssachen meistens schon am Vorabend herrichte, stehe ich gegen 6:30 Uhr auf, erledige die wichtigsten Dinge und schaue, dass ich bis um 8:30 Uhr in der Austria-Akademie bin. Dann trainieren wir von 9:00 bis kurz vor 11:00 Uhr. Nach der Körperpflege gehen wir meistens gemeinsam essen. Ab 12:45 Uhr beginnt die Schule. Ab Montag dauert sie maximal vier Stunden, dann steht wieder Training auf dem Programm. Gegen 7:30 Uhr bin ich dann zuhause.


Wie viele Stunden deiner Freizeit investierst du in die Schule?


Es wird viel Rücksicht genommen. Aber man muss sich seine Sachen schon einteilen. Meistens erledige ich meine Hausübungen am Wochenende. Die Lehrer haben Verständnis, geben die Aufgaben immer bis in die übernächste Einheit des jeweiligen Faches auf.


Wie lange dauert es, bis man sich an solch‘ einen Alltag gewöhnt?


Am Anfang war der Umstieg gewöhnungsbedürftig, aber nach einem Monat ist das alles kein Problem mehr. Man hat natürlich weniger Freizeit wie Leute, die keinen Leistungssport ausüben. Aber eigentlich haben sich noch alle aus unserer Mannschaft daran gewöhnt.


Welche Ziele hast du dir über die nächsten Jahre gesteckt?


Fußballerisch wäre der nächste große Schritt, in die Amateur-Mannschaft der Austria aufzusteigen. Und nachdem unser Oberstufen-Realgymnasium fünf statt vier Jahre dauert, will ich zuerst die Matura schaffen und danach ein Studium beginnen.


Hast du schon eine Idee, was du studieren möchtest?


Da bin ich mir noch nicht sicher. Auf jeden Fall etwas mit Sport – und wenn möglich auch noch ein zweites Themengebiet. Es gibt ja genügend Sportler, die zeigen, dass man neben einer Karriere auch studieren kann - Manuel Ortlechner beispielsweise.

 

In der Nachwuchs-Akademie des FK Austria Wien wird Vukovic (vorne) auf eine Karriere als Fußball-Profi vorbereitet

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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