02.05.2012, 13:10 Uhr

TOMAS SIMKOVIC FORDERT SELBSTVERTRAUEN UND GLAUBEN AN DIE EIGENE STÄRKE

Tomas Simkovic fordert Selbstvertrauen und Glauben an die eigene Stärke

Heute ist es also soweit! Die Wiener Austria trifft ab 20:30 Uhr im ÖFB-Cup-Halbfinale auf Ried. Ein Veilchen, dass sich für dieses Match nach einer starken Vorstellung gegen Wacker Innsbruck mit einem Tor und einem Assist aufdrängt, ist Tomas Simkovic. Der Ex-Akademiker, der im Winter von Wiener Neustadt zu seinen Wurzeln zurückkehrte, weiß um die große Chance, hält den Ball aber flach: „Wacker war für uns ein Schritt nach vorne, wir sollten aber nicht zu euphorisch sein. Wir können es noch besser.“


Der Gegner selbst ist für ihn ein harter Brocken: „Es geht für sie genauso um den Einzug ins Endspiel, der Druck ist für beide da. Ried wird einmal mehr mit seiner ganz eigenen Aufstellung auflaufen. Sie sind sehr unangenehm zu spielen, aber wir wollen unbedingt ins Finale und dem wird alles untergeordnet.“


Die Bilanz im Frühjahr 2012 spricht für ihn für die Veilchen: „Wir haben gegen sie in diesem Jahr schon zwei Mal gewonnen, wir sollten also wissen, wie es geht.“ Sein Rezept dafür: „Ruhig bleiben, den Ball in den eigenen Reihen kontrollieren. Nicht blind nach vorne spielen, sondern die Räume nutzen, wenn sie sich bieten.“


Die Spielausrichtung wie in der zweiten Hälfte gegen Wacker ist für ihn die wahre violette Stärke: „Das schnelle Kurzpassspiel nach vorne ist das Plus der Austria. Für mich gilt das weiterhin, egal wer gekommen oder gegangen ist. Wir haben genügend Spieler mit Qualität, die alle Fähigkeiten dafür mitbringen, also sollten wir diese Ressourcen auch nützen.“


 

Noch wichtiger ist für ihn aber der psychologische Faktor: „Wir müssen uns in der Offensive noch mehr zutrauen. Diese Mannschaft ist gut, davon bin ich überzeugt. Wir müssen dieses Selbstvertrauen leben, dann geht auch vieles leichter.“


Reichlich Moral tanken konnte Simkovic bekanntlich schon am vergangenen Wochenende, als er sich mit einem Assist und einem Treffer gleich zwei Mal in die Scorerliste eintragen konnte. „Klar hat mir das ordentlich Druck genommen. Ich bin selbst mein schärfster Kritiker und für mich war das doch eine Genugtuung.“


Die Motivationsfrage ist für ihn angesichts der Chancen auf das Finale obsolet: „Wir haben die Riesenchance auf einen Titel, das ist doch das Schönste was es gibt im Fußball. Es wäre für viele von uns der allererste!“
 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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