07.12.2012, 16:30 Uhr

SPIEL IN WOLFSBERG SOLL PLANMÄßIG AM SAMSTAG ANGEPFIFFEN WERDEN

Spiel in Wolfsberg soll planmäßig am Samstag angepfiffen werden

Nach der Vorkommissionierung durch Bundesliga-Schiedsrichter Manfred Krassnitzer ist klar: Das Spiel am Samstag gegen Aufsteiger WAC soll planmäßig stattfinden. Die Wolfsberger absolvierten in der Lavanttal-Arena das Abschlusstraining. Bei minus 5 Grad um 16:00 Uhr. Der Rasen war um diese Zeit frei vom Schnee, nicht vereist, aber sehr hart. Aktuell heißt es also: Anpfiff, Samstag, 18:30 Uhr.

Die Violetten ließen sich unterdessen in ihrer Vorbereitung nicht irritieren, reisten heute mit dem Bus um 16:45 Uhr aus Wien ab Richtung Kärnten. Über die Platzverhältnisse, die aufgrund der tiefen Temperaturen unberechenbar sein könnten, macht sich der Trainer keinen Kopf. „Das Wetter können wir nicht beeinflussen.", sagte Peter Stöger.

Sechs Punkte bis Weihnachten, dann beträgt der Vorsprung auf Red Bull Salzburg weiterhin zumindest fünf Punkte. Das wäre ein netter, kleiner Polster für die Winterpause und der FK Austria Wien würde weitere zwei Monate auf Platz 1 der Tabelle stehen. Psychologisch ist es immer ein Vorteil, wenn man als Tabellenführer in den Urlaub gehen kann. Auch wenn es noch ein weiter Weg bis dahin ist.

Es ist bereits ein paar Jahre her, dass Violett als Erster überwintert hat. Zuletzt waren die Veilchen in der Meistersaison 2005/06 als Winterkönig ins neue Jahr gerutscht. Damals hieß der Trainer ebenfalls Peter Stöger (gemeinsam mit Frenkie Schinkels). Der Winterkönig ist für den Coach ein erklärtes Ziel. „Es wäre super, wenn wir das schaffen könnten. Man kann sich dafür zwar nichts kaufen, aber es ist eine Auszeichnung und Bestätigung dafür, was wir im Herbst alles erreicht haben.“

Vor sieben Jahren überwinterten wir übrigens mit 40 Zählern punktegleich mit den Salzburgern, hatten aber ein Spiel weniger ausgetragen. Der Meister hieß dann zum 27. Mal ebenfalls Austria. Das wäre die Krönung für die Saison 2012/13.

Fünf Punkte und sieben Tore beträgt der Vorsprung auf das Bullen-Team, das zeitgleich mit uns am Samstag bei Sturm Graz antreten muss. Dieser Vorsprung soll gehalten werden. „Wir wollen in Wolfsberg voll punkten“, sagt Stöger, der aber weiß, wie schwer es gegen die Kärntner zu spielen ist.

 

„Wir haben uns in beiden bisherigen Spielen (1:0, 1:1) schwer getan und ich bleibe dabei, was ich schon vor vielen Wochen gesagt habe: Ich stehe auf die, finde sie eine gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern, die für gefährliche Standards sorgen können.“

Einer davon ist Michi Liendl, mit dem es zu einem Wiedersehen kommt. Er ist im Sommer vom Verteilerkreis zum Aufsteiger übersiedelt, fühlt sich dort sehr wohl. Der Mittelfeld-Spieler ist mit sieben Treffern hinter Stürmer Christian Falk (9) zweitbester Torschütze der Kärntner. Und mit neun Assists sogar der beste Vorbereiter der Bundesliga.

Dennoch: Für Austria spricht auch die tolle Serie des Herbstdurchgangs, in der es auswärts sieben Siege und zwei Remis gab, keine Niederlage. „Damit wissen wir, dass wir überall gewinnen können, nicht leichtfertig sind oder überheblich auftreten. Diese Erfahrung ist sicher kein Nachteil.“


Vom Personellen her kann nahezu aus dem Vollen geschöpft werden, denn bis auf Alex Grünwald (Muskelprobleme im Oberschenkel) sind alle fit, gesperrt ist niemand. 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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