10.12.2012, 08:52 Uhr

SIEG IM "DRITTEN SATZ": JETZT SIND WIR WINTERKÖNIG! PLUS: BILDER

Sieg im "dritten Satz": Jetzt sind wir Winterkönig! Plus: Bilder

Frei nach dem Tennisjargon hätte man meinen können, der FK Austria Wien entschied auch Satz drei eindrucksvoll für sich. Mit dem dritten Spiel in dieser Saison, in dem den Veilchen gleich sechs Treffer gelungen sind, setzte sich der Herbstmeister auch noch die Winterkrone auf – und baute seine Tabellenführung auf Verfolger Salzburg auf sieben Zähler aus.


Der 6:3-Sieg beim Wolsberger AC war eines jener Spiele, die man nicht allzu oft zu sehen bekommt. Denn die Partie war flott und phasenweise richtig schön anzusehen (hier gibt's die besten Bilder). Und das, obwohl sich nach dem Schlusspfiff beide Teams einig waren: Ob des schwierigen Terrains wäre es durchaus nachvollziehbar gewesen, hätte sich Schiedsrichter Harkam gegen einen Anpfiff entschieden.


Tomas Simkovic, der von der Bank gekommen war und in weiterer Folge gleich drei Treffer einleitete, meinte: „Auf der Bank ist es eiskalt geworden, die Zehen sind eingefroren“, so Simko, der am Ende auch die meisten Zweikämpfe gewann (85 Prozent). „Es war dann schon wesentlich angenehmer, zu spielen. Wenn man bei solchen Verhältnissen sechs Tore macht, dann ist das verdient.“


Drei der sechs Treffer gingen auf das Konto von Philipp Hosiner, der gestern in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag" Stargast war. Die weiteren Tore steuerten Fabian Koch, Alex Gorgon und Emir Dilaver bei. Obwohl die Austria zwischenzeitlich 2:3 zurücklag, war der "Dreipunkter" letztlich verdient . Nicht nur, weil die Austria doppelt so oft auf das Tor des Gegners schoss (19 Mal) und 55 Prozent Ballbesitz verzeichnete. Auch, weil es im Strafraum des Gegners gleich vier strittige Szenen gab, in denen man auf Elfmeter für die Austria entscheiden hätte können.


Peter Stöger : „Es war sehr gefährlich, anzupfeifen. Ich bin froh, dass sich niemand verletzt hat. Die Mannschaften haben sehr bewusst gehandelt, deshalb hat es auch wenig Fouls gegeben. Wir sind mit der Partie zufrieden, aber ich hätte lieber auf regulärem Boden gegen den WAC gespielt."


Es war bereits 0:30 Uhr, als der Mannschaftsbus am Sonntag bei der Generali-Arena ankam. Für den heutigen Montag haben die Spieler kurzfristig frei bekommen. Dienstag stehen gleich zwei Einheiten an: Am Vormittag werden Leistungstests in der Akademie durchgeführt, am Nachmittag soll auf dem Platz trainiert werden.

 

Die Vorbereitungen auf das letzte Heimspiel des Jahres - der Schlager gegen Sturm Graz wird am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr in der Generali-Arena angepfiffen - können beginnen!

 

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Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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