26.10.2012, 10:15 Uhr

SCHMID ANALYSIERT DEN MORGIGEN GEGNER ADMIRA

Schmid analysiert den morgigen Gegner Admira

„Wir haben jetzt eine breite Brust“, kündigte Manuel Ortlechner in Hinblick auf die anstehende Partie gegen die Admira (Samstag, 18.30 Uhr, Trenkwalder-Arena) an. Kein Wunder, folgte der hoch anständigen Leistung bei Sturm Graz (1:1) doch ein klarer Derby-Sieg (2:0).


Somit kann das Motto gegen die Niederösterreicher eigentlich nur lauten, den Schwung aus den vergangenen Partien mitzunehmen. Doch leicht wird die Aufgabe gegen die Mannschaft von Didi Kühbauer keineswegs, schließlich stellt diese das stärkste Heimteam der aktuellen Saison. Austria-Torjäger und Ex-Admiraner Philipp Hosiner: „Für die Admira-Gegner ist es in der Südstadt immer schwierig. Als ich dort war, haben wir eigentlich vor allem daheim stets gute Spiele gemacht."


Manfred Schmid, Assistenzcoach der Veilchen, hat den Gegner wie gewohnt bis aufs kleinste Detail unter die Lupe genommen. „Kühbauer hat sein System in den letzten Jahren kaum verändert, vielleicht nur etwas verfeinert. Die Admira schaltet bei Ballgewinn schnell um in die Offensive. Auf gewissen Stellen am Platz darf man ihnen keine Räume bieten.“


Zwar verloren die Südstädter zuletzt das Niederösterreich-Derby gegen Wiener Neustadt mit 1:2, allerdings kam dieses Ergebnis mehr als unglücklich zustande. „Admira ist an der eigenen Chancenauswertung gescheitert. Sie hätten hoch gewinnen können, doch dann ist das Spiel plötzlich gekippt“, erinnert sich Schmid.


Beim letzten Aufeinandertreffen zwischen der Austria und Admira (12. August) gewannen die Veilchen 1:0. Damaliger Goldtorschütze war Marko Stankovic (61. Minute), nachdem er erst zehn Minuten vorher ins Spiel gekommen war.


Mit einem Sieg in Runde 13 würde das Punktekonto der Violetten auf 29 Zähler anwachsen – das wäre bereits ein Punkt mehr, als man im Vorjahr zur Saison-Halbzeit vorweisen konnte. Zumal sich Derby-Doppeltorschütze Alex Gorgon und Co. am Samstagabend zumindest zwischenzeitlich die Tabellenführung zurückholen könnten, denn Leader Salzburg gastiert erst am Sonntag bei der drittplatzierten Rapid.


Die Admira besitzt laut Statistik die zweitbeste Offensive der Bundesliga, musste jedoch bereits 17 Gegentore hinnehmen. Für die Austria sprechen die zuletzt starken Leistungen sowie die Tatsache, dass die Auswärtsweste nach dem ersten Meisterschafts-Drittel - fast passend zum Auswärtstrikot - noch immer blütenweiß ist.


Bis auf Marin Leovac (Knieblessur) und Pascal Grünwald (rekonvaleszent nach Gehirnerschütterung und Rückenprellung) kann Trainer Peter Stöger auf den gesamten Kader zurückgreifen.

 

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+ Ticket-Infos

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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