09.04.2012, 09:35 Uhr

ÖFB-CUP ALS VIOLETTE ERFOLGSGESCHICHTE

ÖFB-Cup als violette Erfolgsgeschichte

Die Vorbereitung auf das Cup-Viertelfinale startete bereits am Ostermontag. Nach einem freien Tag hat Violett im Ländle bereits die nächste Aufgabe vor der Brust. Für die Austria ist der Cup immer ein großes und wichtiges Thema, demnach ist der Fokus bereits voll auf die Partie am Mittwoch gerichtet. 

Austria Wien hat im österreichische Fußball-Cup eine erfolgreiche Tradition und violette Geschichte geschrieben. Die Veilchen, die am Mittwoch (18.00 Uhr, live ORF eins) auswärts gegen Erstligist Austria Lustenau um den Einzug ins Semifinale kämpfen, haben die ÖFB-Trophäe schon 27-mal gewonnen. So oft hat noch kein anderer Verein triumphiert. Rapid brachte es bisher auf 13 Titel weniger, Wacker Innsbruck als Dritter der Ehrentafel hält bei sieben Erfolgen. Beide Verfolger sind in dieser Saison schon ausgeschieden.

 

Zuletzt kürte sich der violette Rekordgewinner 2009 durch ein 3:1 nach Verlängerung im Finale gegen Admira zum Cupsieger. Eine Saison danach war im Achtelfinale mit 0:1 in Linz gegen den LASK Endstation. 2007/08 wurde der nationale Cup wegen der EM-Endrunde in Österreich nicht ausgetragen. Es wäre also wieder Zeit, an gute Cup-Zeiten – von 2005 bis 2007 gelangen drei Siege in Serie - anzuknüpfen und neben der aktuellen Liga auch die zweite Chance auf einen Europacup-Startplatz zu wahren.

 

Gegen Austria Lustenau hat der zehnfache Double-Gewinner (zuletzt 2006) Revanche angesagt. Im Vorfeld der Partie am Mittwoch im „Ländle“ kommen unter Fans, Spielern und Funktionären die Erinnerungen an den 19. April 2011 auf. Damals demütigte der Lustenauer Namensvetter den Favoriten durch ein 0:4-Debakel im Viertelfinale. Die Tore des Außenseiters in der Generali Arena erzielten Roth (2), Pöllhuber und Karaty.

 

Im Semifinale eliminierte der Erstligist dann auswärts mit dem Kapfenberger SV durch ein 2:1 in der Steiermark einen weiteren Oberhaus-Verein. Als erster Vorarlberger im ÖFB-Cup-Endspiel, verloren die Lustenauer am 25. Mai 2011 im Wiener Happel-Stadion jedoch gegen die SV Ried 0:2. Gegen jene Mannschaft, gegen die wir am Ostersonntag mit dem 1:0 in der Keine-Sorgen-Arena nicht nur den dritten Tabellenplatz in der Bundesliga erobert, sondern auch für die Cup-„Revanche“ und das Wiener Derby Selbstvertrauen getankt haben.

 

Dennoch muss unsere Mannschaft die Cup-Aufgabe sehr ernst nehmen. Einerseits hat die Erste Liga zu Ostern pausiert, sind die Lustenauer ausgeruht und andererseits sind die Gastgeber in der Meisterschaft das beste Frühjahrsteam. Sie sind seit acht Spielen (5-3-0) ungeschlagen. Die bisher jüngste Niederlage datiert vom 25. November vor eigenem Publikum mit 1:3 gegen BW Linz. Die Saison-Heimbilanz mit je sechs Siegen und Remis bei nur zwei Niederlagen kann sich auch sehen lassen.

 

Der Weg der beiden Austrias ins ÖFB-Cup-Viertelfinale:

Lustenau:

Runde 2:0 (heim) gegen SC Bregenz

Runde 7:0 (auswärts) Union Innsbruck

Runde 4:1 (heim) FC Lustenau 2:0

 

Austria Wien:

Runde 3:1 (auswärts) Admira Amateure; Margreitter, Linz, Jun

Runde 3:1 (auswärts) USV Allerheiligen; Tore: Tadic, Leovac, Junuzovic

Runde 2:0 (auswärts) SVG Reichenau-Innsbruck; Tore: Liendl, Linz

 

Folgende Spieler waren vor einem Jahr bei der Cup-Blamage (0:4) gegen Austria Lustenau im Einsatz:

Almer – Koch (46. Liendl), Hoheneder, Ortlechner, Suttner – Klein, Baumgartlinger, Junuzovic, Stankovic (46. Barazite) – Linz, Jun (46. Tadic)

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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