23.02.2012, 09:30 Uhr

MARKO STANKOVIC VOR DUELL MIT DEM KSV: „AUF UNSERE EIGENEN STÄRKEN KONZENTRIEREN!“

Marko Stankovic vor Duell mit dem KSV: „Auf unsere eigenen Stärken konzentrieren!“

Auch wenn Austrias Offensivallrounder Marko Stankovic aus der Steiermark kommt, besondere Gefühlsregungen gibt es bei ihm vor einem Duell gegen Kapfenberg nicht mehr: „Früher war es schon etwas Spezielles, mit Leoben oder Sturm ein steirisches Derby zu spielen, aber die Brisanz gibt es für mich jetzt nicht mehr wirklich.“


Dafür gibt es aber auch keine wirkliche Notwendigkeit, ist das Match der Wiener Austria am Samstag gegen den KSV (Anpfiff 18:30 Uhr) auch ohne Lokalrivalität schon heiß genug: „Die Vorzeichen machen diese Partie sehr spannend. Wir sind mit Kapfenberg am Weg ins Trainingslager im Flieger gesessen und ich habe mit einigen ehemaligen Mitspielern von mir dort gesprochen. Uns erwartet eine komplett neue und veränderte Mannschaft als im Herbst. Ihre einhellige Meinung war, dass die sieben Neuzugänge und der Trainerwechsel die Qualität gehoben haben. Sie sind überzeugt davon, dass sie eine bessere Rolle spielen werden. Was dran ist, werden wir nach diesem Wochenende wissen.“


Die Tatsache, dass die Kapfenberger nach zwei Spielabsagen in der Generali Arena ihr erstes Pflichtspiel gegen die Veilchen bestreiten werden, will „Stanko“ nicht überbewerten: „Uns erwartet ein hochmotivierter Gegner, der nach der Vorbereitung schon sehr heiß  auf die erste Begegnung sein wird.“


Von der Spielanlage rechnet er mit einer Mannschaft, die nicht wie zuletzt in Wien Favoriten agieren wird: „Sie haben nichts mehr zu verlieren und sind zum agieren gezwungen. Hinten reinstellen und den Gegner kommen lassen, wird mit zehn Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz zu wenig sein. Sie müssen etwas machen und dementsprechend aktiver erwarte ich Kapfenberg auch.“


Den Frühjahrstart der Veilchen sieht Stankovic bisher durchaus als gelungen: „Vier Punkte gegen das Spitzenduo sind in Ordnung. Auch die Medienkritik nach dem zugegeben schwachen Derby ist für mich nicht nachvollziehbar. Wir sind in den vergangenen Jahren viel zu oft mit offenem Visier in die Konter gelaufen. Mit Vernunft erreicht man oft mehr. Mir ist lieber wir punkten, als in Schönheit zu sterben.“


Die nötige Disziplin ist für ihn also genauso gegen Kapfenberg gefordert, auch wenn die Vorbereitung dieses Mal vielleicht ein wenig anders laufen wird: „Unsere Trainer sind akribische Arbeiter und werden wohl auch dieses Mal etwas aus dem Hut zaubern.“  Ähnlich viel Material wie über die letzten beiden Gegner wird angesichts des halben Dutzend Neuzugängen bei den Steirern aber nicht zu erwarten sein, was aber kein allzu großes Malheur für ihn darstellt: „Ein Gegner tritt dann oft trotz einer intensiven Analyse erst recht anders auf. Insofern ist ohnedies immer ein hohes Maß an Flexibilität gefragt. Außerdem sind wir die Wiener Austria, spielen zu Hause und wissen um unsere Qualitäten. Die Konzentration liegt zu allererst darauf, unsere Stärken auszuspielen. Mit dieser Einstellung gehen wir auch ins Match und wollen den zweiten Heimsieg am Stück einfahren.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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