06.03.2012, 14:15 Uhr

MADER-STANDARDS ALS MÖGLICHER TRUMPF GEGEN DIE ADMIRA

Mader-Standards als möglicher Trumpf gegen die Admira

Vergangenes Wochenende gegen Wacker war es auch für Florian Mader endlich soweit. Am holprigen Rasen seines ehemaligen Stammvereins wurde der Tiroler in Innsbruck zur Pause eingewechselt und sammelte damit seine ersten Einsatzminuten für die Veilchen im Frühjahr.


Keine andere Position in der Startelf der Wiener Austria ist bei näherem Hinsehen auch nur annähernd hart umkämpft. Mit Michael Liendl, Alex Grünwald, James Holland, Emir Dilaver, Peter Hlinka und eben Florian Mader rittern etatmäßig Runde für Runde zumindest sechs Akteure um die zwei begehrten Plätze im zentralen Mittelfeld. „Diese Dichte habe ich bisher zwar noch nicht erlebt, aber dieser Konkurrenz heißt es sich eben zu stellen.“


Für Mader selbst war sein Debüt im Frühjahr eine besondere Genugtuung, nachdem er zuletzt nicht zum Zug gekommen war. „Ich war sehr hungrig auf diese Chance und wusste, dass ich für weitere Einsätze wirklich aufzeigen muss.“ Und tatsächlich bekamen die Offensivbemühungen der Truppe von Coach Vastic mit der Hereinnahme des 29-Jährigen deutlich mehr Schwung.


Besonders die Standards, für die Mader bereits bei Ried gefürchtet war, brachten schlussendlich aus violetter Sicht den gewünschten Effekt, leitete er doch das 1:0 mustergültig ein. Sein Maßfreistoß wurde von Georg Margreitter an die Innenstange gesetzt und Alex Gorgon verwertete im zweiten Anlauf zum 1:0-Siegtreffer.


Auch in der Folge sorgten die ruhende Bälle von Mader ein ums andere Mal für reichlich Gefahr und geht es nach ihm, könnten genau solche Situationen auch gegen den kommenden Gegner Admira ein taugliches Erfolgsrezept sein: „Standards werden immer wichtiger, weil immer mehr Tore danach fallen, wenn sich Teams ansonsten neutralisieren. Klar könnte daher auch gegen die Admira ein solcher Moment sehr hilfreich sein.“


Die Südstädter, die nach dem Wadenbeinbruch von Kapitän Christopher Dibon auf eine Stütze verzichten müssen, sind für ihn einmal mehr ein gefährlicher Gegner. „Uns ist das 2:4 im Herbst gegen sie noch genau in Erinnerung. Die Admira hat giftige und schnelle Leute am Flügel und im Sturm. Wir sind hinten im Frühjahr sehr sicher gestanden und gerade gegen diese Truppe sind solche Tugenden einmal mehr besonders gefragt. Die Null hinten ist der Schlüssel zum Erfolg, denn unsere Möglichkeiten bekommen wir in jedem Match.“


Gerade angesichts des Ausrutschers daheim gegen Kapfenberg heißt es für ihn mit dem Elan aus dem so wichtigen Sieg in Innsbruck zu Hause voll zu punkten: „Wir wollen jetzt unbedingt nachlegen und dafür sorgen, dass unsere Zuschauer am kommenden Wochenende zufrieden nach Hause gehen und wir die Spitze weiter vor Augen haben.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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