29.04.2012, 09:06 Uhr

LINZ MIT ERINNERUNGSLÜCKEN, ABER WOHLAUF

Linz mit Erinnerungslücken, aber wohlauf

Die Nacht auf heute musste Roland Linz in der Döblinger Privatklinik verbringen, dem Stürmer geht es den Umständen entsprechend aber schon wieder recht gut. Die Magnetresonanz-Untersuchung, die er gleich zweimal über sich ergehen lassen musste, ergab eine schwere Gehirnerschütterung. Eine Erinnerung an den Zusammenstoß mit Innsbrucks Alexander Hauser hat er nicht.

 

Sein 200. Bundesliga-Spiel war leider viel schneller zu Ende als gedacht. In der siebenten Minute prallte er mit seinem Gegenspieler zusammen und musste ausgetauscht werden. Von den Schrecksekunden, bei denen viele den Atem angehalten haben, hat er nichts mitbekommen. „Ich weiß nichts von den ersten Minuten danach, erst in der Kabine bin ich wieder richtig zu mir gekommen. Ich kann mich nur kurz an den Moment erinnern, wie es mir beim Versuch aufzustehen die Füße unter dem Boden weggezogen hat“, erzählt er.

Bis auf starke Kopfschmerzen, besonders die Schläfe schmerzt heute noch, ist den Umständen entsprechend aber alles wieder in Ordnung. "Die Nacht war okay, ich konnte gut schlafen." Vorerst wird Linz, der gegen Mittag die Klinik wieder verlassen darf, nur Kreislauftraining absolvieren. Masseur Christian Hold: „Er darf jetzt keine hohen Belastungen haben, wird diese Woche nur auf dem Radergometer den Kreislauf in Schwung halten.“

 

Fix ist somit, dass Linz auch am Mittwoch beim Cup-Halbfinale in Ried fehlen wird, sehr wahrscheinlich auch noch beim Bundesliga-Spiel am Samstag bei der Admira. Am Montag in einer Woche wird er nochmals zur Absicherung eine Magnetresonanz-Untersuchung machen.

Fragezeichen für Ried stehen auch noch bei Florian Klein (Wadenprellung rechts) sowie bei den bereits gegen Innsbruck verletzten Kaja Rogulj und Marin Leovac. Für das Duo wird erst morgen oder spätestens am Dienstag eine Entscheidung fallen, ob sie die Reise nach Ried mitmachen werden.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 20 42
2. FC Red Bull Salzburg 20 40
3. SK Puntigamer Sturm Graz 20 39
4. FK Austria Wien 20 37
5. SK Rapid Wien 20 27
6. FC Admira Wacker Mödling 20 23
7. RZ Pellets WAC 20 22
8. SV Guntamatic Ried 20 20
9. SKN St. Pölten 20 18
10. SV Mattersburg 20 14
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