24.08.2012, 10:50 Uhr

HEINZ LINDNER ERKLÄRT DIE ERFOLGSFAKTOREN

Heinz Lindner erklärt die Erfolgsfaktoren

„Wir haben viele kreative, offensiv orientierte Spieler im Kader und wenn sie sich aufdrängen, werden wir davon auch viele auf dem Platz sehen“, hatte Peter Stöger vor dem Saisonstart angekündigt. Nach vier Siegen aus fünf Runden liegt auf der Hand: Der Trainer der Veilchen hat nicht nur seine Ankündigung in die Tat umgesetzt, sondern auch eine Balance gefunden, mit der die offensive 4-3-3-Ausrichtung nicht der eigenen Defensive zur Last fällt.

 

Denn abgesehen von der knappen 0:1-Niederlage gegen Sturm Graz – für Stöger war diese zugleich Austrias beste Saisonleistung – wurden alle siegreichen Bundesliga-Begegnungen zu Null gewonnen. Eine Tatsache, die sowohl auf das Defensiv-Verhalten, als auch auf Torwart Heinz Lindner zurückzuführen ist.

 

„Wir setzen das um, was der Trainer von uns verlangt“, erläutert Lindner, seines Zeichens jüngster Stammkeeper der Bundesliga. „So wie bei uns die Defensivspieler vorne aushelfen, sind sich die Stürmer auch nicht zu schade, die Wege nach hinten zu gehen. Im Gegenteil: Ich habe sogar das Gefühl, sie haben richtig Freude daran.“

 

Auch Lindner persönlich verspürt momentan Begeisterung an dem, was er tut. „Ich habe mir schon letzte Saison eine gewisse Sicherheit erarbeitet.“ Die spätere Einberufung sowie das darauffolgende Debüt im A-Nationalteam vergangenen Juni hätten dann noch einen zusätzlichen „Boost“ in Sachen Selbstvertrauen bedeutet. „Und mit diesem bin ich in die jüngste Vorbereitung gegangen. Wenn du dir selbst vertraust, fällt es leicht, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.“

 

Vom diesmal sehr kurzen Lehrgang beim Nationalteam – beim 2:0-Sieg über die Türkei saß Lindner auf der Ersatzbank – nahm der 22-Jährige den gleichen Eindruck mit, wie täglich von der Austria. „Es herrscht da wie dort Aufbruchsstimmung. Jeder zieht an einem Strang.“ Auf genau diese Eigenschaften wird es auch ankommen, wenn am Samstag (18:30 Uhr) Wacker Innsbruck in der Generali-Arena gastiert.

 

Am Montag hatten die Spieler frei, seither läuft die Vorbereitung auf die zurzeit an neunter Stelle rangierenden Innsbrucker auf Hochtouren. Schon am vergangenen Samstag, als sich die violette Delegation auf den Weg nach Ried machte - und später mit 1:0 gewinnen sollte –, wurde Innsbrucks 2:3-Niederlage gegen Wiener Neustadt im Teambus mitverfolgt.

 

Lindner: „Eigentlich ist ganz egal, wer unser Gegner ist. Ob Rapid, Salzburg oder eben Wacker Innsbruck – wir müssen unser Spiel durchziehen. Dann bekommen wir keine Probleme.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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