21.02.2012, 14:52 Uhr

HEINZ LINDNER & DIE VIOLETTE MAUER MACHEN DICHT

Heinz Lindner & die violette Mauer machen dicht

Der Hebel bei der Wiener Austria wurde in der Winterpause bei der Defensive angesetzt. Mit Erfolg, wie die Testspiele und die ersten beiden Meisterschaftsrunden gezeigt haben. Seit mittlerweile 419 Minuten (180 Minuten davon Meisterschaft) oder sechs Spiele ist Austria-Tormann Heinz Lindner im Jahr 2012 bereits ohne Gegentreffer.


Eine Tatsache, die für Lindner nicht zuletzt aufgrund des starken Teamwork möglich war: „Die Arbeit der Vorbereitung trägt jetzt Früchte. Wir haben viel Wert auf eine kompakte Abwehrleistung gelegt. Die Viererkette, die zwei Sechser und ich sind hier vorrangig gefordert, aber auch der Rest der Mannschaft erfüllt seine Aufgaben nach hinten sehr diszipliniert.“


Tormanntrainer Franz Gruber sieht seinen 21-jährigen Schützling, der heute die zweite Einberufung ins ÖFB-Team erhielt im Kommen: „Heinz hat einen guten Start ins Frühjahr erwischt und wirkt gefestigt. Im Derby hat er unter anderem einen schweren Kopfball pariert und ist nach einer kleinen Schwächephase im Herbst wieder am aufsteigenden Ast.“


Gründe sieht Gruber dafür einige: „Bedingt durch die unglückliche Schulterverletzung von Pascal Grünwald hat er schon in den Tests sehr viel Spielpraxis gesammelt, die ihm jetzt zu Gute kommt. Auch die tolle Arbeit seiner Vorderleute hilft.“ Genau hier hakt Lindner selbst ein: „Wir lassen deutlich weniger Chancen zu, also noch im Herbst und selbst wenn, sind diese zumeist nicht, oder zumindest nicht in der Anzahl so gefährlich. Mein Job wird dadurch natürlich erleichtert.“


Für seinen Auftritt im Wiener Derby vergangenes Wochenende biss Lindner sogar ein wenig die Zähne zusammen: „Ich war die Woche zuvor krank, aber es ist sich dann genau noch ausgegangen. Es war nicht nur das 300. Derby, sondern auch mein erstes Match im Praterstadion. Das Spiel selbst war nicht berauschend, aber wir haben wenig zugelassen. Aus einer gesicherten Abwehr heraus werden wir in den nächsten Spielen alles daran setzen, in der Offensive wieder mehr Akzente zu setzen. Es ist ein Prozess und wir haben den ersten wichtigen Schritt erfolgreich genommen.“


Schon gegen Kapfenberg am kommenden Wochenende erwartet sich der nächste violette Akademiker, der den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hat, aber eine Steigerung: „Es wird ein komplett anderes Spiel. Wir müssen uns für diese Partie noch mehr zutrauen und das Spiel machen, ohne aber die eben errungene Stabilität nach hinten zu vernachlässigen. So wie gegen Ried werden wir die nötigen Möglichkeiten herausspielen.“


Auch die steigenden Temperaturen und die ersten Partien in den Beinen sprechen für ein weiteres Frühlingserwachen bei den Veilchen: „Die Abstimmung wird besser und klar wirken sich auch die wärmeren Temperaturen positiv aus. Gegen Ried bei minus zehn Grad war es kein Genuss, aber wir haben die Punkte geholt und das zählt.“

 

Für das nächste Heimspiel gegen Kapfenberg am kommenden Samstag sind übrigens bereits zwölf Grad Plus prognostiziert. Sowohl für die Spieler auf dem Platz, als auch für die violetten Fans heißt es dann alles zu geben, um den zweiten Heimsieg im Jahr 2012 einzufahren und vielleicht sogar dafür zu sorgen, dass hinten auch nach weiteren neunzig Minuten einmal mehr die Null steht.


Für diese Begegnung hat sich auch die Marketing-Abteilung der Wiener Austria wieder ein besonderes Schmankerl einfallen lassen. Wie man mit etwas Glück gleich zu elf Freikarten für sich und seine Freunde kommen kann, erfährt man unter dem nachfolgenden Link!

 

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Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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