18.07.2012, 13:15 Uhr

EMIR DILAVER: „EINE FIXE POSITION HAT VORTEILE!“

Emir Dilaver: „Eine fixe Position hat Vorteile!“

Mit Florian Klein verließ im Sommer nur ein einziger Stammspieler die Wiener Austria. Für dessen vakante Position auf der rechten Abwehrseite dürfte sich derzeit Emir Dilaver nach der Vorbereitung in der Pole Position befinden. Der U21-Teamspieler kann nach dem vergangenen Frühjahr als einer der Aufsteiger in der violetten Hackordnung bezeichnet werden. Mit 13 von 16 möglichen Startelf-Einsätzen im Frühjahr sammelte der Ex-Akademiker reichlich Einsatzminuten. Der Durchbruch ist gelungen, nun gilt es die Leistungen zu bestätigen.

 

Positionstechnisch ist Dilaver prinzipiell variabel einsetzbar. Sammelte er in der abgelaufenen Saison die meisten Einsätze im defensiven Mittelfeld, kann er auch in der Innenverteidigung und nicht zuletzt auf rechts außen zum Zug kommen. Dort vertrat er Klein gleich nach der Winterpause drei Mal am Stück und machte dabei durchwegs ansehnliche Figur. Auch im U21-Nationalteam ist er Rechtsaußen etatmäßig zu finden.

 

Mittlerweile hat er sich dort auch schon gut eingelebt: „Es ist von Vorteil für mich, dass ich jetzt fest für eine Position eingeplant bin. So kann ich mich genau dort mehr auf die Eigenheiten einstellen und mein Spiel verfeinern. Bei zu vielen Positionswechseln ist das kaum möglich. Trotzdem, das Um und Auf bleibt, dass ich spiele. Konkurrenz gibt es da wie dort, damit muss man leben und umgehen können.“

 

Der Prozess zum reinen Umstieg auf rechts ist für ihn bereits im vollen Gange: „Ich versuche mich mit Alex Gorgon, der zumeist vor mir agiert, immer besser abzustimmen. Wenn er sehr offensiv agiert, sichere ich mehr nach hinten ab, um ihm alle Freiheiten zu geben. Ansonsten will ich aber vermehrt meine eigenen Vorstöße forcieren, wie sich das für einen modernen Außenverteidiger gehört. Genau diese Situationen zu erkennen, wo das Sinn macht und auch die taktischen Eigenheiten zu verinnerlichen sind derzeit zwei wichtige Ansatzpunkte.“

 

Auch das Videostudium der bisherigen Einsätze auf seinem neuen Platz im Team hilft dem 21-Jährigen sehr: „Wir haben mein Spiel gemeinsam analysiert und die Trainer sagen mir, was passt und worauf es noch gezielt zu achten gilt. Anhand von konkreten Situationen kann in diese Richtung sehr gezielt gearbeitet werden.“

 

Ins letzte Feintuning geht es jetzt auch schon bei den Veilchen, sind es doch nur noch drei Tage bis zum Meisterschaftsauftakt am Samstag beim WAC in Wolfsberg: „Auf uns wartet ein hochmotivierter Gegner, der ordentlich in die Zweikämpfe gehen wird, aber davor dürfen wir keinen Respekt haben. Für uns heißt es den Ball zu behaupten, ihn laufen lassen und drücken. Wir müssen zeigen, dass wir nicht irgendwer sind, sondern die Austria und mit erhobenen Haupt in dieses Match gehen!“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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