01.05.2012, 08:30 Uhr

DIE BISHERIGEN CUP-DUELLE DER AUSTRIA MIT RIED MACHEN MUT!

Die bisherigen Cup-Duelle der Austria mit Ried machen Mut!

Abgesehen von Sturm Graz, auf das die Wiener Austria in den vergangenen Jahren schon fast traditionell im ÖFB-Cup getroffen ist  - vier Mal im vergangenen Jahrzehnt, insgesamt schon 14 Mal – wurde die Rieder Kugel den Veilchen ebenfalls schon öfters zugelost. Mit dem morgigen Aufeinandertreffen (20:30 Uhr, live in ORF 1) geschah das in den vergangenen sechs Jahren bereits zum dritten Mal und die Pokalbilanz gegen die Innviertler ist bisher noch blütenrein: Zwei Spiele und eine Tordifferenz von 7:0.


Mitte April 2006 wurden die Innviertler in der heutigen Generali Arena mit 4:0 aus dem Stadion geschossen. So wie heute standen sich die beiden Teams im Halbfinale des ÖFB-Cups gegenüber. Filip Sebo besorgte die 1:0-Pausenführung, Fernando Troyansky erhöhte nach knapp einer Stunde auf 2:0, ehe die Abwehrrecken Didier Dheedene und Sasa Papac das Endergebnis herstellten.


Gleich in der Saison darauf trafen die beiden Teams dann schon im Viertelfinale aufeinander. Dieses Mal feierte die Austria im Innviertel einen schlussendlich klaren 3:0-Sieg. Hannes Aigner traf schon nach fünf Minuten zum 1:0. Auch wenn die weiteren Treffer durch Joachim Standfest (90.) und Thomas Pichlmann (91.) erst spät fielen, war der Sieg nie in Gefahr, fanden die Veilchen doch unter anderem durch David Lafata oder Milenko Acimovic etliche Großchancen vor.


Nach beiden Duellen gewann die Wiener Austria in der Folge auch den ÖFB-Cup, zwei Mal hieß der Gegner SV Mattersburg. Im Doublejahr 2006 sorgten Filip Sebo (27.), Sigurd Rushfeldt (45.) und Fernando Troyansky mit ihren Toren zum 3:0-Finalerfolg für klare Verhältnisse.


Auch in der verpatzten Meisterschaftssaison 2006/07 sorgten die Veilchen mit dem Pokalsieg noch für einen versöhnlichen Schlusspunkt, der am letzten Abdruck noch den Europacup-Startplatz sicherte. Im Weststadion wurden die Burgenländer mit einem 2:1-Erfolg in die Knie gezwungen. Markus Schmidt traf in Halbzeit eins zur Führung, die Austria drehte das Match dank einer deutlichen Leistungssteigerung mit einem Doppelschlag nach der Pause in nur zwei Minuten. Zwei Mal hatte dabei Andi Lasnik die Füße entscheidend im Spiel. Zunächst legte er den Ausgleich durch David Lafata per Corner auf (54.), ehe er ein Sverkos-Zuspiel mit einem Tor in Zeitlupentempo zum 2:1-Sieg selbst erzielte (56.).


Gute Omen hin oder her, bei der Wiener Austria sind sich alle Akteure der Wichtigkeit dieses Duells um den Einzug ins ÖFB-Cup-Endspiel 2012 bewusst. Es geht nicht nur um die tolle Möglichkeit auf den ersten, längst fälligen Titel nach 2009, sondern auch um die große Chance auf die elfte Europacup-Teilnahme in Serie. Es heißt also beißen, kämpfen und kratzen!

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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