06.12.2012, 14:30 Uhr

DIE AKTIE SEBASTIAN WIMMER STEIGT IM KURS

Die Aktie Sebastian Wimmer steigt im Kurs

Der Schlager am vergangenen Sonntag in Salzburg war für Sebastian Wimmer auf alle Fälle die Reise wert. Der 18-Jährige gehörte erstmals in einem Bundesliga-Spiel dem Kader des FK Austria Wien an, saß wie schon am 25. September beim Zweitrunden-Match des ÖFB-Cups in Dornbirn auf der Ersatzbank.

„Es war erfreulich, dass ich dabei war. Mit der tollen Stimmung im Stadion durch unsere eigenen Fans war es noch viel schöner. Und das Unentschieden ging auch in Ordnung“, sagte Wimmer über die fast 3.000 mitgereisten Anhänger und die Atmosphäre in Wals-Siezenheim.

„Sebastian hat sich den Platz erarbeitet. Wir sind mit seiner Entwicklung absolut zufrieden“, begründete Trainer Peter Stöger die Nominierung seines jungen Schützlings.

Der Youngster will mehr, hat sich fest vorgenommen, „so schnell wie möglich in die Mannschaft zu finden, regelmäßig dabei zu sein und in absehbarer Zeit auch in die Stammformation zu kommen“. Wenn es dann einmal so weit ist, möchte er „so viel erreichen wie möglich“.

Bisher ging es für das Jungveilchen in Favoriten rasant nach oben. Nach dem Zwangsabstieg des LASK in die Regionalliga Mitte im heurigen Sommer wechselte „Basti“ zur Austria, wurde gleich ins Trainingslager nach Kärnten mitgenommen und erhielt einen bis Sommer 2014 befristeten Vertrag mit Option.

Im Herbst kam der Innenverteidiger, dessen eigentliche Lieblingsposition das defensive Mittelfeld ist, weil man „dort viel mehr im Geschehen und mehr unterwegs ist“, bei den Amateuren in der Ostliga 14-mal zum Einsatz und erzielte dabei zwei Treffer. Jetzt ist der ÖFB-Nachwuchs-Teamkicker (18 Spiele/2 Tore) doppelter Herbstmeister – als Amateur und Profi!

„Derzeit bin ich wunschlos glücklich“, gesteht unser Mann mit der Rückennummer 2.  Wimmer wird in dieser Woche im Training abermals sein Bestes geben, so auf sich aufmerksam machen. Stöger sind all seine Spieler wichtig. Das merke man, so der „Basti“, im Alltag. „Er sucht immer den Kontakt zu den Spielern, redet auch viel mit ihnen. Und so hat man stets das Gefühl, dass man dabei und willkommen ist.“

Die Hoffnung für die violette Zukunft weiß, dass noch lange nicht das Potenzial ausgeschöpft ist. Steigern könne man sich in jedem Bereich, könne alles verbessern, weiß Wimmer, der von sich glaubt, dass die Antrittsschnelligkeit und die Ruhe am Ball noch verbessern zu können.

Für die beiden letzten Pflichtspiele des Jahres gibt sich der Linzer vorsichtig optimistisch. „Auf dem Papier sieht es vielleicht einfacher aus, als es ist. Vor allem Sturm wird immer besser und stärker. Trotzdem denke ich, dass wir volle Erfolge einfahren werden“, meinte Wimmer, der vor allem die Steirer hoch einschätzt.

Sie hätten jetzt Konstanz in ihre Spiele reingebracht, könnten im Titelkampf noch mitmischen. Und bei den Rapidlern werde es darauf ankommen, was sie im Winter noch einkaufen. „Wenn wir aber so weiter spielen, dann denke ich, sind wir nicht aufzuhalten, können uns auch nicht die Salzburger stoppen“, sagt Wimmer selbstbewusst.

 

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Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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