16.01.2012, 09:30 Uhr

DER NEUE CO-TRAINER DAMIR OZEGOVIC STELLT SICH VOR

Der neue Co-Trainer Damir Ozegovic stellt sich vor

Während der neue Chefcoach Ivica Vastic und sein erster Co-Trainer Manfred Schmid bei der Wiener Austria langjährig bekannte Gesichter sind, ist der zweite Co-Trainer Damir Ozegovic bisher noch ein relativ unbeschriebenes Blatt gewesen. Grund genug für www.fk-austria.at, den sympathischen neuen Assistenztrainer nach seiner ersten Trainingswoche bei der Austria ein wenig näher zu beleuchten.


Als Spieler kann Ozegovic durchwegs auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Bereits mit 15 Jahren wechselte er von seinem kleinem Heimatort Srb, der heute an der kroatisch-bosnischen Grenze liegt, zum Hauptstadtklub OFK Belgrad, wo er acht Jahre lang erfolgreich in der Kampfmannschaft zum Einsatz kam. Regelmäßig schaffte es Ozegovic auch mit seinem nächsten Verein Spartak Subotica  in die vorderen Rängen und erreichte hier unter anderem 1993/94 das jugoslawische Cup-Finale, das allerdings gegen Partizan Belgrad verloren ging.


Bei seinem dritten Verein in Ex-Jugoslawien, Vojvodina Novi Sad machte der offensive Mittelfeldspieler mit starken Leistungen schließlich den spanischen Erstligisten Alaves auf sich aufmerksam. Das Iberien-Abenteuer war nach einem Jahr vor allem aufgrund von vier Trainerwechseln mehr turbulent als erfolgreich.


Ende 1997 schließlich entschied sich Ozegovic gegen einen Vertrag beim FC Utrecht in Holland und für ein Engagement beim damaligen Bundesligisten Admira Wacker Mödling. Dort avancierte er vom Start weg zum Leistungsträger, konnte den Abstieg der Südstädter allerdings auch nicht verhindern. Die Admira hielt ihn trotz eines Angebotes von Salzburg und das sollte sich für die Niederösterreicher auszahlen. Als bester Spieler der zweiten Liga in der Folgesaison war er maßgeblich dafür verantwortlich, dass der sofortige Wiederaufstieg gelang. Nach fünf Jahren bei der Admira ließ er seine Karriere beim Wiener Sportklub und in Niederösterreichischen Unterligen ausklingen. Beachtlich: Bis vor drei Jahren schnürte der heute 42-Jährige noch aktiv die Fußballschuhe.


Für den Weg ins Trainergeschäft hatte er sich schon länger entschieden und absolvierte die Kurse für die UEFA A und B-Lizenz souverän. Seine ersten Trainerstationen waren Wiener Neudorf in der zweiten niederösterreichischen Landesliga sowie ab Sommer 2010 unter Rupert Marko als Co-Trainer des SV Horn. Mit dem neuen violetten Chefcoach Ivica Vastic verbindet ihn eine langjährige Freundschaft, die schon seit gemeinsamen Bundesliga-Tagen bestand.


Die neue Aufgabe bei der Wiener Austria ist für den akribischen Arbeiter, der fließend Deutsch spricht, auf alle Fälle eine Riesenherausforderung. „Ich habe schon seit längerem alle Spiele der Kampfmannschaft und Amateure vor Ort mit verfolgt. Meine Philosophie und jene von Vastic sind sehr ähnlich und daher freue ich mich umso mehr auf diesen Job.“


Der Draht zur Mannschaft war, selbst für ihn überraschend, sehr schnell gefunden: „Man weiß nie im Vorhinein ob es funkt, aber vom ersten Training weg, hat es sehr gut geklappt. Die Spieler sind allesamt sehr umgänglich und schon nach wenigen Einheiten merkt man einfach, dass alle gemeinsam an einem Strang ziehen und etwas bewirken wollen.“


Seine eigentlich Aufgaben werden aber, so Ozegovic, nicht nur auf dem Platz als zweiter Co-Trainer, sondern auch in der Analyse liegen: „Ich bin für die Beobachtung des jeweils nächsten Gegners zuständig, werde versuchen Stärken, Schwächen und die kleinen Besonderheiten in ihrem Spiel zu filtern, Vorteile für uns herauszuarbeiten und der Mannschaft diese via Video und in Gesprächen zu vermitteln.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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