20.07.2012, 12:10 Uhr

AUSTRIA REIST MIT STÖGER ALS GUTES OMEN NACH KÄRNTEN

Austria reist mit Stöger als gutes Omen nach Kärnten

Wenn das kein gutes Omen ist! Den bisher letzten Auswärtssieg zum Auftakt einer Bundesliga-Saison feierte der FK Austria Wien unter dem Trainer, der auch jetzt wieder auf der violetten Kommandobrücke steht. Mit Feldherr Peter Stöger gab es in der ersten Runde der Double-Saison 2005/06 am 13. Juli in der Südstadt dank eines Doppelpacks von Roland Linz ein 2:1.

 

„Ich hoffe, das ist ein gutes Zeichen“, sagte unser Trainer zu dem statistischen Detail, von dem er keine Ahnung gehabt hatte. In der „stögerlosen“ Zeit nach diesem Erfolg hat es zum Bundesliga-Start in sechs Partien (1-3-2) nur einen Sieg gegeben. In der ersten Runde der Saison 2010/11 erreichten wir durch Treffer von Liendl und Linz daheim gegen SV Mattersburg ein 2:0. In der vorigen Saison starteten wir mit einem 0:2 in Salzburg.

Gute „stögsische“ Vorzeichen allein werden in Wolfsberg sicher nicht reichen, das weiß jeder. „Die Kärntner haben eine starke Mannschaft und sich auch noch gut verstärkt. Ich habe sie vorige Saison sehr genau und intensiv beobachtet, ihr Kader ist großteils gleich geblieben. Es sind nur ein paar Leute dazugekommen“, spricht der Stöger mit Respekt über den kommenden Gegner.

Wenn man die Aufsteiger in den vergangenen Jahren beobachtet habe, wisse man, dass das wahrscheinlich keine leichte Aufgabe wird. „Aber es wird auch für den WAC kein leichtes Spiel werden“, ist der Austria-Trainer überzeugt. Der 46-Jährige hat am vergangenen Wochenende die Wolfsberger im ÖFB-Cup (8:1 in Wien gegen Ostligist Ostbahn XI) durch vier seiner Spieler beobachten lassen. Die Namen des Quartetts wollte Stöger nicht verraten.

„Wir haben die Kärntner darüber hinaus noch zweimal gesehen und wissen relativ viel über sie. Wir haben die Mannschaft am intensivsten in der Vorbereitung unter die Lupe genommen“, erklärte Stöger über den Bundesliga-Debütanten, der vor zwei Jahren die „Heute für Morgen“-Liga als Aufsteiger als Vierter beendet hatte und heuer mit sechs Punkten Vorsprung auf SCR Altach Klassenprimus geworden ist.

Die „Wölfe“ sind zuletzt in der Liga vor eigenem Publikum in 24 Partien nur zweimal (14 Siege, 8 Remis) geschlagen worden. Die Violetten wollen ihre Wellental in der Fremde hingegen abschütteln, die letzten drei Auswärtsspiele in der Bundesliga 2011/12 (Bilanz 5-5-8) gingen gegen Absteiger Kapfenberger SV (0:1), FC Admira (2:3) und Sturm Graz (1:3) alle verloren.

 

Diese Serie war letztlich auch daran schuld, dass erstmals seit zehn Jahren die Europacup-Teilnahme verpasst wurde. Diesmal soll alles anders werden! Stöger, der Meistermacher ist ja wieder da.

 

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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