04.01.2012, 14:14 Uhr

AUSTRIA FÜR ÖSTERREICH

Austria für Österreich

Neo-Teamchef Marcel Koller hatte sich in seinem ersten Kader für einen starken violetten Block entschieden: Insgesamt dreizehn spielten oder spielen bei Österreichs erster Adresse. Kein anderer heimischer Verein brachte dieses Kunststück in den letzten Jahren auch nur annähernd zu Stande!


Wochenlang hatte Fußball-Österreich über den neuen Teamchef gerätselt. Der hieß dann zur Überraschung vieler Marcel Koller, obwohl er eigentlich genauso gut Karl Daxbacher heißen hätte können. Denn der Austria-Trainer stellte gleich sieben seiner „Schäfchen“ für den ersten Kader von Koller ab: Pascal Grünwald, Heinz Lindner, Zlatko Junuzovic, Florian Klein, Manuel Ortlechner, Florian Mader und Georg Margreitter, letzterer musste dann krankheitsbedingt absagen und wurde durch Markus Suttner ersetzt. Besonders erstaunlich, dass Koller auf beide Keeper setzte – ein Zeichen der guten Arbeit von Tormanntrainer Franz Gruber mit seinen Schützlingen.


Dem nicht genug, kam‘s beim Team zu einem echten „violetten Klassentreffen“. Denn auch Aleksandar Dragovic, Julian Baumgartlinger, David Alaba, Franz Schiemer, Robert Almer und Marko Arnautovic (im Nachwuchs) blicken stolz auf eine Austria-Vergangenheit zurück. Und dazu kamen noch die Betreuer Thomas Janeschitz (Co-Trainer), Christoph Ogris (Masseur) und Gerhard Zallinger (Sportwissenschafter) – alle drei hatten früher ebenfalls bei der Austria gearbeitet. Zusammengezählt 16 (!) Mann, die beim Team violette Vergangenheit haben!!!

 

Für Sportchef Thomas Parits ist es überhaupt kein Zufall, dass es jetzt bei der heimischen Nationalmannschaft „Violett für Rot-Weiß-Rot“ hieß: „Wir haben nach dem Ende der Stronach-Ära bewusst den Weg mit jungen Österreichern gewählt und damit schon auf nationaler Ebene schon viel Erfolg gehabt. Dass Marcel Koller jetzt so viele aktuelle und ehemalige Austria-Spieler in seinen ersten Kader einberufen hat, zeigt, dass dieser Weg vom Teamchef honoriert wird und auch der richtige ist –in der Startelf für das Ukraine-Spiel standen sechs Spieler, also mehr als die Hälfte, die früher bei der Austria gewesen waren.

 

Jeder Spieler weiß, dass er bei uns optimale Bedingungen vorfindet und auch die Chance erhält, zu spielen – daher entscheiden sich einige doch für uns und gegen das große Geld. Wir bieten allen die Möglichkeit, Teamspieler zu werden, sich auf internationaler Bühne präsentieren und bewähren zu können. Die Beispiele Alaba, Dragovic, Baumgartlinger und Almer zeigen auch, dass sich daraus durchaus ein Wechsel in das Ausland ergeben kann. Wer also in Österreich eine rot-weiß-rote Perspektive sucht, für den ist die Austria die erste und vor allem die richtige Adresse!“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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