29.03.2012, 13:30 Uhr

AUSTRIA BESTER GROßKLUB IN DER „ÖSTERREICH-TOPF“-WERTUNG

Austria bester Großklub in der „Österreich-Topf“-Wertung

Die Wertung des so genannten „Österreicher- Topfes“, die von der Bundesliga geführt wird, wirft vor Beginn des letzten Liga-Viertels Austria Wien als besten Großklub aus. Die Veilchen nehmen mit einem Anteil von 83 Prozent eingesetzter Österreicher in den bisher 27 absolvierten Runden hinter SC Wr. Neustadt (95%) und Admira (85%) den dritten Platz ein.

 

„Das ist erfreulich, weil es unsere Philosophie, verstärkt auf junge, österreichische, talentierte Spieler mit Qualität zu setzen, sehr glaubhaft macht. 83 Prozent sind für einen großen Verein, der auch im Europacup mitspielt, ein sehr guter Faktor und ein Beweis, dass wir unseren Weg konsequent einhalten“, kommentierte AG-Finanzvorstand Markus Kraetschmer die Zwischenbilanz der Bundesliga.

Bester Beweis dafür: Bei einigen Spielen der Veilchen im Frühjahr waren jeweils elf Österreicher in der Startaufstellung, insagesamt haben wir nur fünf Legionäre im Kader. 

 

Kraetschmer freut sich natürlich auch darüber, weil der Verein noch einen netten Nebeneffekt daraus hat. Man profitiere finanziell aus dem „Österreicher-Topf“ und könne die eigenen budgetären Vorgaben einhalten. „Wir nehmen aus diesem Titel pro Saison über 600.000 Euro ein“, meinte der Manager. Das ist ein großes Stück vom Kuchen, den die Bundesliga mit über fünf Millionen Euro aus TV-Geldern bäckt und auf die Klubs aufteilt.

 

„Das ist ein guter Brocken, der für die Saison aus wirtschaftlicher Sicht überaus positiv ist“, fügte Kraetschmer hinzu. Dazu muss man wissen, dass sich Red Bull Salzburg (mit 38% weit abgeschlagen Letzter) wegen des Einsatzes vieler Legionäre regelmäßig selbst aus der Wertung nimmt bzw. die Kriterien nicht erfüllt und Abstiegskandidat Kapfenberger SV seit der Winterpause auch sehr viele Ausländer einsetzt.

 

Der „Österreicher-Topf“, in dessen jüngster Reihung hinter Austria Stadtrivale Rapid, SV Mattersburg (je 78%), Meister Sturm Graz (75%), Kapfenberger SV, Cupsieger SV Ried (je 68%) und Wacker Innsbruck (64%) folgen, funktioniert so:

 

Laut Durchführungsbestimmungen der Bundesliga müssen mindestens zwölf Spieler auf dem Spielbericht stehen, die im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft sind, damit ein Verein an der von den Einsatzminuten dieser Österreicher abhängigen Auszahlung teilnehmen kann. Der Einsatz von U21-berechtigten Spielern wird sogar besonders honoriert, in dem ihre Minuten verdoppelt werden.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. CASHPOINT SCR Altach 17 36
2. SK Puntigamer Sturm Graz 17 33
3. FC Red Bull Salzburg 17 31
4. FK Austria Wien 17 31
5. RZ Pellets WAC 17 22
6. FC Admira Wacker Mödling 17 22
7. SK Rapid Wien 17 21
8. SV Guntamatic Ried 17 17
9. SKN St. Pölten 17 14
10. SV Mattersburg 17 11
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