09.03.2012, 10:30 Uhr

AUF DIE VEILCHEN WARTET EINE UNBERECHENBARE ADMIRA

Auf die Veilchen wartet eine unberechenbare Admira

Der  Aufsteiger Admira war diese Saison bei der Rückkehr in die Bundesliga zweifelsohne das Team der Herbstsaison. Noch in der 15. Runde,in der die Austria bei den Südstädtern überzeugend mit 3:0 gewann, thronten die Südstädter an der Tabellenspitze.


Die Formkurve zeigte seitdem mit sieben Niederlagen und drei Remis deutlich nach unten. Auf eine 1:2-Niederlage zum Frühjahrsauftakt gegen Wacker Innsbruck folgte gegen Mattersburg (0:1) der zweite Tiefschlag. Vergangenes Wochenende gelang dann im Niederösterreich- Derby gegen Wiener Neustadt mit einem 2:0-Erfolg der lang erhoffte Befreiungsschlag, im Nachtrag gegen Kapfenberg setzten die Südstädter gleich nach und gewannen gegen die Steirer mit 3:1.


Verantwortlich für den langen Höhenflug bei der Admira in der ersten Saisonhälfte war vor allem Oldboy Patrick Jezek. Mit 35 Jahren erlebte er seinen x-ten Frühling, war mit sieben Toren und sechs Assists die treibende Kraft im Offensivspiel. Youngster Philipp Hosiner brachte es auf die selbe Torquote und auch Afrika-Cup-Starter Isiaka Ouédraogo (4 Treffer) bewies nach seinem Wechsel von Grödig auch in der höchsten Spielklasse schnell seine Scorerqualitäten.


Große Kaderveränderung hat es bei den Niederösterreichern über die Winterpause nicht gegeben. Der einzig namhafte Neuzugang ist Lukas Thürauer, der nach Jahren als Leistungsträger bei St. Pölten nun mit 24 Jahren endlich den Sprung in die Bundesliga wagt. Die zwei Abgänge gehörten dagegen zuletzt nicht mehr zum Stammpersonal von Trainer Didi Kühbauer. Tormann-Routinier Hans-Peter Berger verabschiedete sich Richtung Pasching und auch Stürmer Froylan Ledezma kehrte zum Karriereausklang in seine Heimat Costa Rica zu LD Alajuelense zurück.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. FC Red Bull Salzburg 35 78
2. FK Austria Wien 35 60
3. SK Puntigamer Sturm Graz 35 60
4. CASHPOINT SCR Altach 35 53
5. FC Flyeralarm Admira 35 46
6. SK Rapid Wien 35 43
7. SV Mattersburg 35 40
8. RZ Pellets WAC 35 39
9. SKN St. Pölten 35 37
10. SV Guntamatic Ried 35 35
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