10.08.2012, 13:00 Uhr

„SIMKO“ STEHT ALS BEISPIEL FÜR VIOLETTEN AUFSCHWUNG

„Simko“ steht als Beispiel für violetten Aufschwung

Tomas Simkovic zählt zu jenen Austria-Spielern, die sich in der noch jungen Saison besonders positiv hervorgetan haben. Nicht nur wegen seines ersten Saisontores zuletzt im Hütteldorfer Derby, sondern auch wegen seiner Leistungen in den anderen Partien. Der Flügelflitzer bleibt aber bescheiden, freut sich mehr nach außen über seinen Zimmerkollegen Roman Kienast und dessen ersten Doppelpack gegen Rapid.

„Roman ist einer der besten Stürmer in Österreich. Jetzt wissen alle, was er kann“, meinte „Simko“ über den Stürmer, der wie er im Winter 2011/12 nach Favoriten geholt worden ist. Wie alle im violetten Lager bezeichnet er den Derby-Triumph als „wunderschönes Gefühl“. Für jeden Austrianer in der Stadt gebe es nichts Schöneres. „In den letzten 15 Minuten hat man im Stadion nur noch unsere Fans gehört und sie nach dem Schlusspfiff dann auch gesehen, wie sie feiern“, beschrieb Simkovic tolle Momente der Emotionen.

Diese sollen am Sonntag (18.30 Uhr/live Sky Austria) im zweiten Heimspiel gegen Admira Wacker ihre Fortsetzung finden. „Es muss auf jeden Fall unser Ziel sein, dass wir daheim nach dem unglücklichen 0:1 gegen Sturm alle Spiele gewinnen – egal, wer kommt“, kündigte der 25-Jährige an. Es würde ihn natürlich freuen, wenn er in der Liga zum zweiten Mal in der Startelf steht.

Bei den Violetten, die mit einem vollen Erfolg die nach Punkten und Tordifferenz (6:3 bzw. 4:1) gleichauf liegende Admira vom dritten Tabellenplatz verdrängen könnte, läuft jetzt alles nach Wunsch. „Die Leute sehen, dass der unbedingte Siegeswille da ist, dass wir offensiven Fußball spielen, dass unser Spiel attraktiv ist und wir merken, dass die Fans sich mehr mit unserem Spiel identifizieren können. Das taugt allen“, freut sich Simkovic über das Veilchen-Hoch, das möglich lange anhalten soll.

Dafür sorgt Trainer Peter Stöger. Im Training, so „Simko“, sei ihm wichtig, dass sich jeder voll konzentriert, voll reinhaut. „Er ist, was mir imponiert, zu jedem Spieler gleich. Es ist ihm komplett wurscht, wenn ihm irgendetwas nicht passt. Er spricht das an, egal, wer das ist. Er hat eine Linie und die zieht er durch“, skizziert Simkovic die erfolgreiche Arbeit seines Chefs, die er schon aus gemeinsamen Zeiten in Wr. Neustadt kennengelernt hat.

Simkovic hat noch viel vor auf dem Rasen. Er hat sich fest vorgenommen, in dieser Saison zum Führungsspieler zu reifen. „Ich will noch mehr meine Qualitäten einbringen. Denn ich habe noch lange nicht das gezeigt, was ich wirklich kann“, meinte der in Bratislava geborene Österreicher. Sein Ziel mit der Austria sei es in dieser Saison, wieder in den Europacup zu kommen und in der Bundesliga um den Meistertitel mitzuspielen.

Und dann wäre da noch das ÖFB-Nationalteam, das von jedem Fußballer ein Ziel sei. „Ich will auf jeden Fall da reinkommen“, sagte Simkovic im Wissen, dass das momentan schwer ist. „Der Kader mit fast nur Legionären ist sehr, sehr gut. Seit ein, zwei Jahren geht es mit dem Team bergauf, auch wie es spielt“, lobt der Austrianer, der mit der ÖFB-Nachwuchs U19-EM-Dritter und U20-WM-Vierter wurde.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 8 17
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 8 15
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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