22.04.2011, 12:36 Uhr

ZLATKO JUNUZOVIC FORDERT IN RIED HERZ UND LEIDENSCHAFT

Zlatko Junuzovic fordert in Ried Herz und Leidenschaft

Die Vorbereitungen auf das so wichtige Auswärtsspiel in Ried am kommenden Sonntag laufen. Die Mannschaft ist voll fokussiert und will, wie Zlatko Junuzovic unterstreicht, die zwei letzten Niederlagen vergessen machen: „Wir müssen dorthin zurück, wo wir schon waren und das zeigen, was zuletzt eindeutig gefehlt hat. Wir brauchen Feuer und die unbedingte Laufbereitschaft, die uns lange Zeit so ausgezeichnet hat. Kombinationsspiel hin oder her, der Schlüssel ist, unermüdlich füreinander zu rackern und zu kämpfen, an unsere Stärken zu glauben und unser Glück zu erzwingen. Nur so und nicht anders, kommen wir da raus.“


Vollständig verdaut ist für ihn bei allem neuen Tatendrang die Schlappe gegen die Vorarlberger aber noch nicht: „Klar nagt es an einem. Zuerst einmal wussten wir speziell beim Match gegen Lustenau selbst nicht, wie das überhaupt passieren konnte. Wir sind gut vorbereitet ins Spiel gegangen, dachten, der Biss ist da und dann war gar nichts. Sicher war vielleicht auch ein wenig Pech dabei, aber das darf keine Ausrede sein. Solche Gegentore dürfen nicht fallen und gleichzeitig waren wir auch in der Offensive nicht vorhanden. So dürfen wir nie mehr spielen. Es war ein Schock für uns, dass es soweit kommen konnte, hoffentlich ein wirklich heilender!“


Die Vergangenheitsbewältigung wurde bereits aktiv angegangen: „Es gibt nichts zu beschönigen, wir stehen voll in der Verantwortung dafür, vor allem, weil wir doch wissen, was wir spielen können. Wir haben untereinander klare Worte gefunden, die auch völlig angebracht waren. Wir sind eine Einheit und das werden wir in den kommenden Trainings und auch in Ried am Sonntag zeigen.“


Mithelfen wird der Untergrund in Ried zwar nicht, als Ausrede gilt das für „Sladdi“ aber keinenfalls: „Der Rasen hat im Fernsehen beim Cup-Match gegen Sturm schon ordentlich ramponiert ausgesehen, aber die Bedingungen sind für beide Mannschaften gleich und insofern haben wir einfach damit zurecht zu kommen.“


Die tatsächliche Lage ist für ihn zwar nicht leicht, aber trotzdem oder gerade deswegen heißt es jetzt den Kopf nicht in den Sand zu stecken: „Wir sind Erster, haben noch sieben Spiele vor uns und es noch immer selbst in der Hand den Titel zu holen. Einen größeren Ansporn gibt es gar nicht. Wir werden in Oberösterreich punkten, wollen unbedingt diese drei Punkte holen und damit die Wende einleiten. Wir müssen jetzt einen neuen Lauf erzwingen, dann sind wir wieder schwer zu schlagen. Dort wollen wir hin, dafür heißt es ohne Ausreden alles zu geben!“


Dass jetzt das Duell mit Ried ansteht, ist für den violetten Spielmacher kein Nachteil: „Leichte Gegner gibt es nicht. Wir können dort gegen einen direkten Konkurrenten punkten. Ich sehe das als Chance zu zeigen, dass wir voll da sind und stark genug sind, jeden zu besiegen.“ 


Vor allem die Präsenz auf dem Platz und der Mut zum Risiko wird für ihn entscheidend sein: „Wir müssen das Spiel an uns reißen, das ist reine Kopfsache. Wir müssen frei werden, bereit sein, Risiko und auch Fehler in Kauf zu nehmen um zum Erfolg zu kommen. Jeder hat begriffen, was es geschlagen hat. Es ist jetzt vollkommen egal, was passiert ist. Wir können es nicht mehr ändern. Wir brauchen jetzt Herz und Leidenschaft und Spaß am Fußball, dann kommt auch der Erfolg zurück!“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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