13.05.2011, 18:19 Uhr

TRAURIG, ABER WAHR: AUSTRIA-PROTEST ABGELEHNT!

Traurig, aber wahr: Austria-Protest abgelehnt!

Das Protestkomitee der Bundesliga unter Vorsitz von Dr. Andreas Grundei und den weiteren Mitgliedern Mag. Kurt Temm  und Mag. Walther Wawronek hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, dass dem Protest von FK Austria Wien nicht Folge gegeben wird und das Spiel SC Magna Wr. Neustadt gegen FK Austria Wien der 31. Runde der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile resultatsgemäß mit 4:2 beglaubigt wird

Das Protestkomitee der Bundesliga unter Vorsitz von Dr. Andreas Grundei und den weiteren Mitgliedern Mag. Kurt Temm  und Mag. Walther Wawronek hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, dass dem Protest von FK Austria Wien nicht Folge gegeben wird und das Spiel SC Magna Wr. Neustadt gegen FK Austria Wien der 31. Runde der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile resultatsgemäß mit 4:2 beglaubigt wird.

Stellungnahme von RA Dr. Andreas Grundei, Vorsitzender des Protestkomitees: "Nach den FIFA Spielregeln ist der Schiedsrichter mit all seinen Stärken und Fehlern Teil des Spiels. Seine  Entscheidungen zum Spielergebnis, selbst wenn sie gegen die Regeln getroffen worden wären, sind endgültig und unanfechtbar. Aus diesem Grund ist in den Verbandsregeln des ÖFB und der Bundesliga eine Neuaustragung nur dann  vorgesehen, wenn ein Spiel ohne Verschulden der beiden Vereine abgebrochen wurde (z. B. Flutlichtausfall).“

Der FK Austria nimmt dieses Urteil und die Ausführungen kopfschüttelnd zur Kenntnis. "Die Ausführungen zu dieser Entscheidung sind für uns bestürzend", sagt AG-Vorstand Markus Kraetschmer. Die Klubführung hat dennoch beschlossen, dass wir nicht mehr den Weg zum Neutralen Schiedsgericht suchen werden. "Wir hätten 7 Tage Zeit gehabt, den Weg zum Neutralen Schiedsgericht einzuleiten, haben uns aber entschlossen im Sinne des sportlichen Wettbewerbs der BL schon heute diese Entscheidung schnell zu treffen!" sagt Kraetschmer.

Aber eines ist klar: Mit diesem Urteil hat man sich wieder hinter "Regeln" versteckt - ob gegen diese verstoßen wurde, ist offensichtlich unerheblich, selbst wenn der Schiedsrichter den Regelverstoß wie in unserem Fall zugegeben hat. Faktum und mit diesem Urteil bewiesen: Ein FREIBRIEF für alle SCHIEDRICHTER, jede FEHLENTSCHEIDUNG (und sei sie noch so grass (und z.B. der Verstoß per TV zu beweisen) wird gedeckt und das ist bewusst so gewollt! In Deutschland ist dies lt. Ausführungen des Protestkomitees bewußt anders geregelt!

Dies bedeutet im Extremfall: Wenn ein Schiedsrichter in Zukunft eine Mannschaft mit 12 Spielern spielen lässt, wird dieses SPIEL in Österreich gewertet!

" Traurig, aber wahr!  Ich hoffe doch, dass einige Herren auch einmal darüber nachdenken, ob es wirklich richtig ist, solche Regeln einfach nur zur Kenntnis zu nehmen! Und nunmehr auch klar - selbst wenn der Schiedrichter bewusst gegen eine Regel verstößt, ist seine Entscheidung unumstößlich!" so Kraetschmer abschlieDas Protestkomitee der Bundesliga unter Vorsitz von Dr. Andreas Grundei und den weiteren Mitgliedern Mag. Kurt Temm  und Mag. Walther Wawronek hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, dass dem Protest von FK Austria Wien nicht Folge gegeben wird und das Spiel SC Magna Wr. Neustadt gegen FK Austria Wien der 31. Runde der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile resultatsgemäß mit 4:2 beglaubigt wird.


Stellungnahme von RA Dr. Andreas Grundei, Vorsitzender des Protestkomitees: "Nach den FIFA Spielregeln ist der Schiedsrichter mit all seinen Stärken und Fehlern Teil des Spiels. Seine  Entscheidungen zum Spielergebnis, selbst wenn sie gegen die Regeln getroffen worden wären, sind endgültig und unanfechtbar. Aus diesem Grund ist in den Verbandsregeln des ÖFB und der Bundesliga eine Neuaustragung nur dann  vorgesehen, wenn ein Spiel ohne Verschulden der beiden Vereine abgebrochen wurde (z. B. Flutlichtausfall).“


Der FK Austria nimmt dieses Urteil und die Ausführungen kopfschüttelnd zur Kenntnis. "Die Ausführungen zu dieser Entscheidung sind für uns bestürzend", sagt AG-Vorstand Markus Kraetschmer. Die Klubführung hat dennoch beschlossen, dass wir nicht mehr den Weg zum Neutralen Schiedsgericht suchen werden. "Wir hätten 7 Tage Zeit gehabt, den Weg zum Neutralen Schiedsgericht einzuleiten, haben uns aber entschlossen im Sinne des sportlichen Wettbewerbs der BL schon heute diese Entscheidung schnell zu treffen!" sagt Kraetschmer.


Aber eines ist klar: Mit diesem Urteil hat man sich wieder hinter "Regeln" versteckt - ob gegen diese verstoßen wurde, ist offensichtlich unerheblich, selbst wenn der Schiedsrichter den Regelverstoß wie in unserem Fall zugegeben hat. Faktum und mit diesem Urteil bewiesen: Ein FREIBRIEF für alle SCHIEDRICHTER, jede FEHLENTSCHEIDUNG (und sei sie noch so grass (und z.B. der Verstoß per TV zu beweisen) wird gedeckt und das ist bewusst so gewollt! In Deutschland ist dies lt. Ausführungen des Protestkomitees bewußt anders geregelt!


Dies bedeutet im Extremfall: Wenn ein Schiedsrichter in Zukunft eine Mannschaft mit 12 Spielern spielen lässt, wird dieses SPIEL in Österreich gewertet!


"Traurig, aber wahr! Ich hoffe doch, dass einige Herren auch einmal darüber nachdenken, ob es wirklich richtig ist, solche Regeln einfach nur zur Kenntnis zu nehmen! Und nunmehr auch klar - selbst wenn der Schiedrichter bewusst gegen eine Regel verstößt, ist seine Entscheidung unumstößlich!" so Kraetschmer abschließend.

 

Hier geht's zum ersten Protest

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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