04.04.2011, 11:56 Uhr

MIT VORSPRUNG IN DAS LETZTE SAISON-VIERTEL

Mit Vorsprung in das letzte Saison-Viertel

Schritt 1 ist gemacht, jetzt fehlen nur noch neun weitere und am Ende der Saison könnte Violett dann als großer Sieger von der Tabellenspitze lachen. Aber bis dahin ist es noch ein sehr langer, harter und steiniger Weg, der voller Gefahren lauert, auf dem uns die Konkurrenz überrumpeln will, keine Möglichkeit für einen Umfaller von uns ungenützt lassen, Giftpfeile gegen uns abfeuern und Störfeuer im Titelkampf abfeuern wird. Aber wir sind gerüstet!

 

Die ersten drei Viertel der Saison sind gespielt, die Austria geht als Spitzenreiter in die letzten neun Runden. Dass in beide Richtungen alles möglich ist, zeigt auch ein Blick auf die Vorsaison. Da haben die Salzburger bereits mit neun Punkten auf uns uneinholbar gewirkt, am Ende haben wir nur um einen einzigen Zähler den ganz großen Wurf verpasst.

 

Damals hat uns ein fulminantes Finish noch an die Bullen heran gebracht: Acht Siege bei nur einem Remis! Könnten wir in den kommenden 52 Tagen nochmals so einen positiven Lauf starten, wäre uns die Krone nicht mehr zu nehmen. Coach Karl Daxbacher: „Zumindest das vergangene Wochenende kann man nicht gerade als schlechtes für uns bezeichnen. Wenn alle anderen X spielen, ist das für uns natürlich die beste Situation.“

 

Dass es so weitergeht, ist zwar der Wunschgedanke, aber die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr groß. So realistisch muss man sein. Es werden nicht immer alle patzen, dagegen könnten wir unsere starke Serie prolongieren. Die Formkurve zeigt nach oben, Violett ist mit 17 Punkten das beste Team im Frühjahr, dahinter folgen Wr. Neustadt (14), Sturm (13), Rapid (12). Ried hat gar nur sechs Zähler gemacht.

 

Daxbacher bleibt vor dem Auftakt des letzten Viertels dennoch zurück haltend. Obwohl es in der Fremde weiter geht und wir ja auch als bestes Auswärtsteam (8 Siege, 4 Remis, 1 Niederlage) nach Kapfenberg fahren.

 

„Ungeachtet davon, dass wir auswärts so eine gute Bilanz haben, ist es auch immer etwas schwieriger“, sagt der Trainer, der zudem an das letzte Heimspiel der Steirer erinnert: „Ried war zwar klar besser, gewonnen hat aber Kapfenberg. Dennoch werden sie etwas mehr tun müssen als in Wien.“

 

Und auf noch etwas können wir künftig bauen: Tomas Jun hat mit dem Doppelpack endlich seinen Tor-Komplex abgelegt. „Das war wichtig für ihn und uns.“

 

Dabei konnte man mit seinem Einsatz gar nicht von Beginn an rechnen. Der Tscheche war in der ersten Woche der Länderspielpause krank und konnte nicht mit trainieren. Da aber Nacer Barazite in der zweiten Woche krank wurde und nur einen Tag mit der Mannschaft trainierte, gab Daxbacher Jun den Vorzug.

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 9 22
2. FC Red Bull Salzburg 9 18
3. SK Rapid Wien 9 16
4. CASHPOINT SCR Altach 9 16
5. FK Austria Wien 9 13
6. SV Guntamatic Ried 9 11
7. RZ Pellets WAC 9 9
8. FC Admira Wacker Mödling 9 9
9. SKN St. Pölten 9 6
10. SV Mattersburg 9 5
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