21.07.2011, 11:30 Uhr

MICHAEL LIENDL: „DER EUROPACUP HAT EINEN GANZ BESONDEREN FLAIR!“

Michael Liendl: „Der Europacup hat einen ganz besonderen Flair!“

Heute Donnerstag feiert die Wien Austria ihren Europacup-Einstand in der Generali Arena. Die Montenegriner von Rudar Pljevjla sind bereits gestern gut in Wien angekommen, das Match wird um 21.05 Uhr angepfiffen.


Dass die Europa League-Qualifikation alles andere als „Daily Business“  ist, merkt man nicht nur im Rundherum, sondern auch bei den Spielern macht sich jedes Mal eine ganz eigene Atmosphäre breit, wie Michael Liendl weiß: „Egal gegen wen, es ist immer wieder etwas Anderes und immer wieder etwas Besonderes gegen Mannschaften aus anderen Ländern anzutreten. Der Bundesliga-Alltag ist damit nicht vergleichbar.“


Die Begründung dafür fällt Liendl, der seine internationale Feuertaufe kurz nach dem Wechsel von Kapfenberg nach Wien ausgerechnet im altehrwürdigen „San Mamés“ von Athletic Bilbao feierte, nicht wirklich schwer: „Ganz abgesehen von den Reisen und anderen Ländern und Kulturen ist es vor allem die reizvolle sportliche Herausforderung. Als Spieler kann man aus diesen Partien unglaublich viel für seine sportliche Weiterentwicklung mitnehmen. Gegen ein Werder Bremen mit Mesut Özil oder Claudio Pizzaro gespielt zu haben, war ein fantastisches Erlebnis und nimmt mir niemand mehr.“

 

Bei allem Charme sind es aber schlussendlich auch für ihn trotz allem die Ergebnisse die zählen: „Erfolge sind natürlich die Voraussetzung und gerade deshalb sollten wir auch heute gegen Rudar eine gute Figur abliefern. Hoffentlich kann jeder das Match gerade heute genießen und seine Leistung abrufen, weil uns der Vorsprung doch eine gewisse Sicherheit gibt. Gerade weil es das erste Match zu Hause ist und wir uns den Fans gut präsentieren wollen, wird es keinen Schlendrian geben.“


Genauso wenig wie bei der Meisterschaftsheimpremiere am Sonntag gegen die SV Ried, die für Liendl ein hartes Stück Arbeit verspricht: „Auch wenn sie einige Leistungsträger verloren haben und der Kader kräftig durchgemischt wurde, scheint Ried auch in dieser Saison wieder eine kompakte Truppe mit ihrem bewährten System zu sein. Im ersten Match gegen Sturm Graz waren sie dem Sieg schon deutlich näher. Wir sind also gewarnt, trotzdem zählen eigentlich nur drei Punkte. Wir wollen diese Woche beide Spiele positiv bestreiten, dann sind wir wirklich in dieser Saison angekommen.“

Tabelle
Pl. Mannschaft Spiele Pkt
1. SK Puntigamer Sturm Graz 18 36
2. CASHPOINT SCR Altach 18 36
3. FC Red Bull Salzburg 18 34
4. FK Austria Wien 18 34
5. SK Rapid Wien 18 24
6. RZ Pellets WAC 18 22
7. FC Admira Wacker Mödling 18 22
8. SV Guntamatic Ried 18 20
9. SKN St. Pölten 18 14
10. SV Mattersburg 18 11
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